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- 30.07.10

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"Fernes faires Früchtchen trifft Schokopraline"
© KJEntwicklungspolitisches Engagement ist einfach unwiderstehlich und macht Lust auf mehr. So ist im Jahr 2006 das ehrgeizige Ziel für die Jugendaktion hoch gesteckt: 30.000 Säckchen Ananas und zwei Millionen fair gehandelte Pralinen - das sind 200.000 Packungen - zu verkaufen.

Die österreichweite Jugendaktion 2006 der fair gehandelten Produkte ist gestartet. Bereits zum neunten Mal wird das Gemeinschaftsprojekt von Missio Austria und der Katholischen Jugend Österreich durchgeführt. Jugendliche verkaufen in ganz Österreich im Oktober - dem Monat der Weltkirche - in Pfarren, Schulen und Gemeinden fair gehandelte Produkte.

Ab sofort zwei faire Produkte im Angebot

© KJ
Stefan Wurm und Elisabeth Rohrmoser von der kjö mit Andreas Glöckl von Missio Wien beim Start der Jugendaktion 06.

Die neunte Aktion bringt einen "Produktneuling" ins Sortiment der fair gehandelten Produkte: "getrocknete Ananas". Somit stehen heuer neben den bekannten köstlichen Schokopralinen auch Früchte zum Verkauf zur Verfügung. Im Vorjahr wurden mehr als 2,3 Millionen fair gehandelte Schokopralinen verkauft.

Die Mindestspende pro Packung fair gehandelter Köstlichkeiten beträgt zwei Euro. Der Reinerlös der Jugendaktion kommt Projekten zugute, wie etwa dem Ausbau einer Schule für Mädchen aus dem Volk der Masaai in Kenia, einem Programm für peruanische Jugendliche in den Armenvierteln Limas für ein Leben abseits von Gewalt und Drogen, sowie einem gegenseitigen Besuchsprogramm von Jugendlichen aus El Salvador und Österreich.

Angebotene Produkte fair gehandelt

Die Aktion, die unter dem Motto "Fernes faires Früchtchen trifft Schokopraline" steht, will auf die unfairen Arbeits - und Produktionsbedingungen auf den Ananasplantagen aufmerksam machen. So werden die angebotenen Produkte jeweils von Genossenschaften produziert, die den Arbeiterinnen und Arbeitern einen fixen Preis zahlen, der über dem Weltmarkt-Niveau liegt.

Das Ziel der Aktion ist es, den fairen Handel und entwicklungspolitische Bildungsarbeit besonders in Jugendgruppen zu fördern. Weitere Informationen über die unfairen Arbeitsbedingungen auf den meisten Ananas Plantagen, sowie Hintergründe zur Ananasproduktion, Möglichkeiten zur Beteiligung, Rezepte und natürlich ein Bestellformular für die Produkte finden Sie auf www.jugendaktion.at.

(red)

29.09.2006

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