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- 10.03.10

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"Priesternotruf" für die Stadt Wien
© TelefonseelsorgeÜber die Telefonseelsorge-Nummer 142 ist in Notfällen rund um die Uhr ein Priester erreichbar. Der "Priesternotruf" ergänzt so die seelsorgliche Betreuung der Wiener Bevölkerung.

Für Fälle, in denen sehr dringend ein Priester benötigt wird, ist über den "Priesternotruf" in Verbindung mit der Telefonseelsorge mit der kostenlosen Rufnummer 142 rund um die Uhr ein Prieser erreichbar. Die Mitarbeiter der Telefonseelsorge versuchen im Gespräch herauszufinden, ob tatsächlich ein Priester erforderlich ist. Dann wird von der Telefonseelsorge einer der Priester verständigt, die Bereitschaftsdienst haben. Um einen flächendeckenden Dienst sicher zu stellen, wurde Wien in vier Regionen aufgeteilt. In jeder der Regionen steht ein Priester jeweils für 24 Stunden für den Notruf in Bereitschaft. Wie Kardinal Christoph Schönborn in diesem Zusammenhang betonte, "ist dieser Dienst eine priesterliche Pflicht. Die Menschen in unserer Stadt, die in einer schwierigen Situation oder in einem dringenden Notfall einen priesterlichen Beistand suchen, haben ein Recht darauf". Daher machen auch die Mitglieder des Domkapitels beim Notrufdienst mit.

© Stephanscom.at
Bischofsvikar Rühringer: "Menschen mit Trost beistehen."

"Gerade in Notsituationen wird besonders auf die Kirche geschaut", begründet Karl Rühringer, Bischofsvikar für das Vikariat Wien-Stadt, die Notwendigkeit des Notrufs. "Uns ist wichtig, den Anrufer dann nicht zu enttäuschen, sondern den Menschen mit Trost, Gebet und Hoffnung aus unserem Glauben beizustehen", so Rühringer, der aber betont, dass erster Ansprechpartner für priesterliche Dienste weiterhin die zuständige Pfarre bleiben soll. Wenn aber der Priester dort momentan nicht zur Verfügung steht, wird über die Tonbandansage auf den Anrufbeantwortern der Wiener Pfarren auf den Notruf verwiesen.

Ergänzung für die seelsorgliche Pfarrbetreuung

Der "Priesternotruf" ergänzt so die seelsorgliche Betreuung der Wiener Bevölkerung, die von den einzelnen Pfarren alleine nicht rund um die Uhr geleistet werden kann. Die wichtigsten Dienste werden Versehgänge sein, also Besuche eines Priesters bei einem Kranken in unmittelbarer Todesgefahr zur Spendung der Sakramente der Buße, der Krankensalbung und der Kommunion, sowie das Gebet mit trauernden Angehörigen.

(red)

20.01.2004


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