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- 02.09.10

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Welchen Status hat der Religionsunterricht?
© RupprechtEin länderübergreifender Austausch über den Status des Religionsunterrichts fand vom 19. - 23. April 2006 in Wien statt. 40 Verantwortliche für Religionsunterricht und Religionslehrer-Fortbildung aus 20 verschiedenen Ländern diskutierten im Don Bosco-Haus.

Das Unterrichtsfach Religion wird immer wieder von verschiedenen Seiten in Frage gestellt. "Besonders in den neuen EU-Ländern gibt es hier große Spannungen", erklärt Johann Hisch, Direktor des Religionspädagogischen Institutes der Erzdiözese Wien und Generalsekretär des Europäischen Forums für den Religionsunterricht (EuFRES), das vom 19. - 23. April 2006 im Don Bosco-Haus tagte. "Im Osten Europas wird der Religionsunterricht als restriktives Element angesehen. Hier gibt es einige Animositäten", so Hisch im Gespräch mit Radio Stephansdom.

Positive Situation in Deutschland und Österreich

© Rupprecht
40 Teilnehmer aus 20 verschiedenen Ländern sind zur Tagung nach Wien gekommen.

Viel positiver sei die Situation in Deutschland und Österreich: "In diesen beiden Ländern sind Aufbrüche zu verzeichnen: Es wird intensiv über eine verbesserte Zusammenarbeit der Ökumene im Religionsunterricht nachgedacht", erläutert Johann Hisch und verweist auf die Bemühungen um einen "konfessionell-kooperativen Religionsunterricht" (KoKoRu).

Neben dem länderübergreifenden Austausch über den Status des Religionsunterrichtes in den einzelnen Staaten werde viel über das Thema "Nachhaltigkeit und Spiritualität" diskutiert, so Hisch.

Schöpfung und Theologie

© EuFRES
Das neu gewählte Kuratorium von EuFRES: Asta, Lenssen, Revilla, Pajer, Hisch, Palos (knieend).

Das "Europäische Forum für den Religionsunterricht an Schulen" tagt heuer zum ersten Mal in Wien. 40 Verantwortliche für Religionsunterricht und Religionslehrer-Fortbildung aus mehr als 20 europäischen Ländern konferierten von Mittwoch, 19. April, bis Sonntag, 23. April 2006, in der Bundshauptstadt. Jeder Tag wurde mit einer Eucharistiefeier in einer anderen Sprache begonnen. Am Freitag sprach Sozialethiker Markus Vogt über "Schöpfung und Theologie". Am Samstag standen "Religions-Pädagogische Implikationen" im Mittelpunkt.

Zum Abschluss der Konferenz wurde in der Generalversammlung das Kuratorium neu gewählt. Neuer Präsident ist der spanische Religionspädagoge, Avellino Revilla Cunado aus Madrid. Weitere Kuratoriumsmitglieder sind Wilfried Lenssen, Manlio Asta, Johann Hisch und Rudi Palos.

Das Europäische Forum für den Religionsunterricht besteht seit 20 Jahren. Alle zwei Jahre finden internationalen Konferenzen statt.

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(red)

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