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- 02.09.10

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"Zukunft für Himmel und Erde"
© www.eufres.orgDie Konferenz des Europäischen Forums für Religionsunterricht in Schulen - EuFRES - findet heuer erstmals in Wien statt.

"Zukunft für Himmel und Erde" lautet das Motto der Internationalen Konferenz des "Europäischen Forums für den Religionsunterricht an Schulen" - EuFRES - vom 19. bis 23. April 2006 in Wien. An die 40 Vertreter von Verantwortlichen für den Religionsunterricht und die Fortbildung der Religionslehrer aus über 20 Ländern Europas haben sich zur Konferenz angemeldet. Erstmals findet diese Konferenz in Wien statt.

Neue internationale Impulse für den Religionsunterricht

© www.eufres.org
Religionsunterricht als Diskussionsthema in Wien.

Ziel dieser Begegnungen, die bereits seit 1984 im Zweijahresrhythmus stattfinden, ist es, den schulischen Religionsunterricht zu fördern und zu unterstützen. Die unterschiedlichen Gegebenheiten in den einzelnen europäischen Ländern sollen als eine Bereicherung erfahren werden. Die Kenntnis der jeweiligen kirchlichen Situation und die entsprechenden pastoralen Antworten darauf in den anderen Ländern sollen für die eigene Arbeit neue Impulse und Unterstützung geben.

Thema Nachhaltigkeit

© Pilgrim
Nachhaltige Entwicklung ist Hisch ein Anliegen.

Entsprechend den Rückmeldungen wurde das weltweit brisante und relevante Thema der Nachhaltigkeit gewählt. Die Spiritualität als "vierte Dimension" zu den drei Säulen der Nachhaltigkeit soll dabei erläutert werden. Die UN-Dekade 2005-2014 "Bildung zur Nachhaltigen Entwicklung" soll mit ihren naturwissenschaftlichen, theologischen und religionspädagogischen Implikationen für Kirche(n) und Gesellschaft aufgegriffen werden.

Erfolgreiche PILGRIM-Schulen

© Pilgrim
Mittlerweile arbeiten 50 Schulen am PILGRIM-Projekt mit.

Namhafte Referenten werden sich aus ihren Wissenschaftsgebieten der Thematik nähern: Herbert Pietschmann, emeritierter Vorstand des Instituts für Theoretische Physik an der Universität Wien, wird den naturwissenschaftlichen Fragen nach dem Ursprung der Welt nachgehen. Der Umweltbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz (DBIKO), Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Salesianer Don Boscos Benediktbeuren und Leiter der Clearingstelle Kirche und Umwelt, wird die theologischen und ethischen Fragestellungen beleuchten.

Modelle für die Umsetzung im Unterricht werden von Johann Hisch, Direktor des Religionspädagogischen Institutes der Erzdiözese Wien (RPI), und Margit Leuthold, evangelische Theologin und Nachhaltigkeitsexpertin, erläutert. Dabei wird auch das in Österreich mit großem Erfolg laufende Projekt PILGRIM-Schule präsentiert, an dem mittlerweile an die 50 Schulen mitarbeiten.

Ökumenische Kooperation

Wie der Generalsekretär von EuFRES, Johann Hisch, mitteilt, wird es neben der inhaltlichen Arbeit auch um die ökumenische Kooperation europaweit gehen. Die Vernetzung und gemeinsamen Aktivitäten können durch die gelungenen österreichischen Projekte, wie der konfessionell kooperative Religionsunterricht und die Entwicklung der Pädagogischen Hochschule in ökumenischer Trägerschaft in Wien zeigen, auch für Europa Modellcharakter haben. Daher wird die Konferenz auch vom Vorsitzenden des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich, Herwig Sturm, eröffnet. Das Europäische Forum wird auch Begegnung mit Verantwortlichen des Bildungsministeriums und der kirchlichen Schulverwaltung anstreben.

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(red)

18.04.2006


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