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- 30.07.10

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"Olympia-Kaplan" auch bei "Paralympics" im Einsatz
© kathbild.at/rupprechtDer österreichische Sportlerseelsorger Pater Bernahrd Maier wird in Vancouver vom 12. bis 21. März Österreichs Behindertensportler zu den "Paralympics" begleiten. "Diese Sportler strahlen einen besonderen Optimismus, Fröhlichkeit und Kampfgeist aus", so Pater Maier.

"Olympia-Kaplan" Pater Bernhard Maier wird nach seinem Einsatz bei den Olympischen Spielen in Vancouver - vom 12. bis zum 28. Februar 2010 - nun ab 12. März auch Österreichs Team für die "Paralympics", die Olympischen Spiele für Sportler mit körperlicher Behinderung, betreuen. Diese finden ebenfalls in Vancouver statt. Österreich stellt insgesamt 19 Sportlerinnen und Sportler, die in den alpinen Bewerben, beim Langlaufen und beim Biathlon an den Start gehen werden.

Optimismus, Fröhlichkeit und Kampfgeist

© kathbild.at/rupprecht
"Die Versehrtensportler liegen mir besonders am Herzen", so Pater Maier.

Die Versehrtensportler würden ihm besonders am Herzen liegen, so Pater Maier: "Diese Sportler strahlen einen besonderen Optimismus, Fröhlichkeit und Kampfgeist aus und bewältigen ihr Schicksal auf großartige Art und Weise." Insgesamt werden rund 540 Behindertensportler aus 44 Ländern in Vancouver und Whistler Mountain um Gold, Silber und Bronze kämpfen.

Pater Maier wohnt wie während der Olympischen Spiele in der katholischen Pfarre "Our Lady of the Mountains" in Whistler Mountain nahe beim Olympischen Dorf. Täglich um 17.00 Uhr wird er im eigens eingerichteten Religionszentrum des Olympischen Dorfes einen Gottesdienst abhalten, vorher und nachher Atlethen und Betreuer besuchen und zu den Wettkämpfen begleiten. Zudem ist er nun schon seit drei Wochen als Aushilfspriester für den Pfarrer von Whistler im Einsatz und hält an den Wochenenden die internationalen Gottesdienste in Whistler ab.

Positiv-Bilanz zu Olympia

Maiers Bilanz zu den Olympischen Spielen fiel durchwegs positiv aus. Die Möglichkeiten für ihn als Seelsorger seien sehr gut gewesen, so der Salesianer Don Boscos. Mit mehr als der Hälfte aller österreichischen Sportler habe er Gottesdienste feiern können. Mit 16 Medaillen habe Österreich hervorragend abgeschlossen, so Pater Bernhard Maier. Dass Österreich bei den undankbaren vierten Plätzen sogar Spitzenreiter war, wollte der Seelsorger nicht überbewerten. Er verwehre sich gegen jede "Hysterie", dass nur die ersten drei Plätze bei Olympischen Spielen etwas zählen. Das sei eine Geringschätzung der Leistung vieler Sportler und damit letztlich auch eine Abwertung von deren Person.

Olympische Bewegung hat dazugelernt

Die Olympische Bewegung habe bei den aktuellen Spielen aber schon insofern dazugelernt, als dass nun auch schon für die Plätze vier bis acht Diplome vergeben wurden, zeigte sich Maier zufrieden. "Wenn jemand bei Wettkämpfen, wo die 50 oder 60 besten Athleten der Welt am Start sind, den vierten Platz belegt, dann ist das eine großartige Leistung und keine Niederlage."

Pater Maier hat in Vancouver bereits zum 15. Mal eine österreichische Olympia-Mannschaft seelsorglich betreuen. Der Priester ist damit weltweit der längstdienende Sportlerseelsorger bei diesem Großereignis.

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(red/KAP)

09.03.2010


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