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- 30.07.10

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Kurt Knotzinger ist verstorben
© Kathbild.at/RupprechtDer ehemalige Pfarrer und Religionsprofessor am Knabenseminar in Sachsenbrunn, Kurt Knotzinger, ist am 3. Fastensonntag im Carolusheim verstorben. Der Priester war für seine Herzlichkeit bekannt. Als Musiker komponierte er auch Gesänge zur Messfeier.

Nach langer, geduldig ertragener Krankheit ist Kurt Knotzinger im 83. Lebensjahr am 3. Sonntag der Fastenzeit, 7. März 2010, verstorben. Knotzinger wurde am 31. Jänner 1928 in Wien geboren. Am 29. Juni 1953 wurde er im Dom zu St. Stephan von Kardinal Theodor Innitzer zum Priester geweiht.
Im Jahr 1961 promovierte Kurt Knotzinger zum Doktor der Theologie. Das Thema seiner Dissertation war "Ein Beitrag zur aszetisch-mystischen Deutung des Hohenliedes unter besonderer Berücksichtigung seiner Erklärung durch Bernhard von Clairvaux". Auch wurde der verdiente Priester ausgezeichnet: Kardinal Franz König ernannte ihn am 27. Mai 1969 zum Geistlichen Rat und 19. November 1976 erhielt er den Titel Monsignore - Kaplan Seiner Heiligkeit.

Beliebter Pfarrer und Musiker

© Louzek
Kurt Knotzinger war ein beliebter Pfarrer und Seelsorger für seine Gemeinden.

Lange Jahre begleitete er als Priester und Seelsorger die ihm anvertrauten Gemeinden. Besonders beliebt war der Pfarrer bei den Kindern und Jugendlichen, denen er auf Augenhöhe und in großer Herzlichkeit begegnete. So überraschte er die Gemeinde, als er zur Krippenandacht am Nachmittag des 24. Dezember einmal mit seiner Ziehharmonika in der Kirche erschien und mit den Kindern Weihnachtslieder sang. Beliebt waren auch seine Kompositionen zur Messfeier, besonders seine kindgerechten Lieder.

Priesterlicher Dienst an vielen Stellen

Seine erste Kaplansstelle war von 1953 bis 1957 in der Pfarre Gerasdorf bei Wien, wo er auch Lokalprovisor und Pfarrer bis 1965 war. Gleichzeitig war er bereits Religionsprofessor. Von 1966 bis zu seiner Pensionierung 1987 war er Spiritual am Knabenseminar in Sachsenbrunn. Bis 1987 war Knotzinger auch Mitglied im Pastoralen Vikariatsrat Unter dem Wienerwald. Nach seiner Pensionierung als Lehrer übernahm Kurt Knotzinger zunächst als Moderator und dann als Pfarrer die Pfarre "An der Muttergotteskirche", die er von 1987 bis 1998 leitete. In den Jahren 1987 bis 1996 hatte er auch das Amt als Präsident des Marianischen Lourdeskomitees inne.

In den letzten Lebensjahren war er sehr krank und wohnte zunächst bei den Barmherzigen Brüdern, wo er im Wohnheim als Seelsorger tätig war und regelmäßig Gottesdienste feierte. Lange Zeit besuchte er auch die Schwesterngemeinschaft der "Töchter der göttlichen Liebe", wo er immer wieder in der Kapelle des Schulhauses in der Marienanstalt in der Fasangasse 4 den Gottesdienst feierte. Zuletzt übersiedelte er ins Carolusheim in der Pfarre Weinhaus. Dort verstarb er am Sonntag.

Begräbnis

Das Begräbnis von Monsignore Kurt Knotzinger wird am 23. März 2010 um 14.00 Uhr in der Karl-Lueger-Kirche am Wiener Zentralfriedhof gefeiert. Nach dem Gottesdienst wird der Leichnam des Verstorbenen in der Priestergrabstätte der Erzdiözese Wien am Zentralfriedhof beigesetzt.

(gr)

09.03.2010


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