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- 10.03.10

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Gedenken an Franz Schubert
© GNURund um den Todestag von Franz Schubert steht wieder das jährliche Schubert-Gedenken im Stephansdom auf dem Programm. Am Freitagabend wird eine Gedenkmesse mit Dompfarrer Anton Faber gefeiert und am Samstagabend steht ein Domkonzert ganz im Zeichen von Franz Schubert.

Seit dem großen Franz Schubert-Fest 2003, anlässlich des 175. Todestags des Komponisten, gibt es jedes Jahr rund um den 19. November einen Gedenkgottesdienst im Stephansdom. Traditionell wird die Heilige Messe mit Dompfarrer Anton Faber am Freitag, 20. November 2009, um 19.00 Uhr mit der Deutschen Messe "Wohin soll ich mich wenden" gestaltet und die Gardemusik des Militärkommandos Wien begleitet den Gemeindegesang.

Außerdem steht am nächsten Tag um 20.30 Uhr ein Domkonzert im Zeichen von Franz Schubert. Auf dem Programm steht dessen Messe in Es-Dur mit dem Kornmarktchor Bregenz, Karten sind im Domshop erhältlich.

Drittes Element des Gedenkens

© Pfarre St. Josef zu Margareten
Ernst Wally spielt ein Konzert auf der Franz-Schubert-Gedächtnisorgel.

"Heuer haben wir erstmals die Möglichkeit, mit Unterstützung der Bezirksvorsteherin von Wien-Wieden, Susanne Reichart, neben der Gedenkmesse und dem Gedenkkonzert einen dritten Programmpunkt anzubieten, nämlich ein Orgelkonzert an der Franz-Schubert-Gedächtnisorgel in der Pfarrkirche St. Josef zu Margareten", erklärt Dommusikus Thomas Dolezal. "Die Orgel wurde vor nicht langer Zeit restauriert und geht auf den Orgelbau von Deutschmann aus dem Jahre 1820 zurück. Es wird vermutet, dass Schubert vielleicht auf dieser Orgel noch gespielt hat", so Dolezal.

Das Orgelkonzert beginnt am Donnerstag, 19. November, um 19.00 Uhr. Ernst Wally spielt Werke von Mozart, Haydn, Muffat und Schubert. Der Eintritt ist frei.

Spuren Schuberts im Stephansdom

© GNU
Franz Schubert ist am 19. November 1828 gestorben.

"Von Schubert gibt es nicht allzu große Spuren im Stephansdom, wie etwa bei Haydn oder Mozart", so Thomas Dolezal. "Es ist aber aber anzunehmen, da Schubert bei Salieri im Jesuitenkonvent studiert hat und ein Urwiener Kirchenmusiker von früher Kindheit an war, dass er im Stephansdom zu Gast war und vielleicht auch öfters zum Gebet kam. Genauere Überlieferungen haben wir nicht. Allerdings gibt es in den Matriken von St. Stephan den Eintrag der Todesnachricht und auch zu seinem Begräbnis", berichtet der Dommusikus.

"Franz Schubert hat in der Kettenbrückengasse im vierten Bezirk die letzte Zeit seines Lebens verbracht und ist dort am 19. November 1828 verstorben. Er wurde dann in der Kirche St. Josef zu Margareten aufgebahrt. Sein Leichnam wurde eingesegnet und dann in die Pfarrkirche Währing überführt, nochmals eingesegnet und am Währinger Friedhof beigesetzt", so Thomas Dolezal.

(ml/sth)

19.11.2009


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