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- 02.09.10

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Russische Wochen auf Radio Stephansdom
© kathbild.at/RupprechtIm November bringt Radio Stephansdom einen Kulturschwerpunkt "Russland" und gibt damit einen Einblick in den musikalischen Reichtum des Landes. "Besonders wichtig war mir auch, Facetten aufzuzeigen, wie 'Russland in Wien' präsent ist", unterstreicht Programmdirektor Christoph Wellner.

Ein zweiwöchiger Russlandschwerpunkt erwartet Liebhaber klassischer Musik von 9. bis 22. November 2009 auf Radio Stephansdom. Dabei entführt das Programm des Wiener Klassiksenders auf eine literarisch-musikalische Reise in die Heimat von Tschaikowsky, Rachmaninow und Tolstoj.

Erfolgreiche Länderschwerpunkte

© RSD
"Russland bietet in musikalischer Hinsicht ein interessantes Spektrum", so Christoph Wellner.

"Die erfolgreichen Vorgängerprojekte mit Schweiz, Großbritannien, Tschechien oder Frankreich haben uns angespornt, diese Länderschwerpunkte zu fixen Programmpunkten werden zu lassen", erklärt Christoph Wellner, Programmdirektor von Radio Stephansdom.

"Russland bietet in musikalischer Hinsicht ein so breites und interessantes Spektrum, dass uns die Entscheidung leicht fiel: die sakrale Chormusik, die großen Symphonien und Ballette und nicht zuletzt das weite Feld der russischen Oper", so Wellner.

"Besonders wichtig war mir auch, Facetten aufzuzeigen, wie 'Russland in Wien' präsent ist", unterstreicht der Programmdirektor: " Einerseits durch die russisch-orthodoxe Gemeinde, andererseits durch den auch von russischer Seite hochgeschätzten traditionsreichen Russisch-Unterricht am Schottengymnasium."

"Russland in Wien" in den Perspektiven

© Stefan Hauser
Eine Perspektivensendung widmet sich der Geschichte und Praxis des Russischunterrichts im Schottengymnasium.

Seit Jahrzehnten bietet das Wiener Schottengymnasium seinen Schülern Russischunterricht an. Dass Geschichte und Praxis des Unterrichts dabei mit dem geistlichen Aspekt einer katholischen Klosterschule verbunden bleiben, zeigt die Perspektivensendung von Stefan Hauser am Dienstag, 10. November 2009, um 19.00 Uhr.

Johannes Tanzler gestaltet eine Sendung über die russische Gemeinschaft in Wien am Mittwoch, 18. November: 1762 kam der erste russisch-orthodoxe Priester nach Wien. Seit 1967 ist die Kirche auch staatlich anerkannt. Die Kathedrale zum heiligen Nikolaus ist Sitz der russisch-orthodoxen Gemeinde in Wien.

Musikalischer Reichtum Russlands

© Philips
Sergej Prokofjews "Verlobung im Kloster" ist im Opernabend zu hören.

Der Schwerpunkt erfasst einen Großteil der Sendeformate des Wiener Klassiksenders. Von der Morgensendung "Allegro" über die konzertanten Formate "Mattinata" und "Continuo" am Vormittag und Nachmittag bis hin zu den Spezialsendungen am Abend mischt sich russische oder russisch interpretierte Klassik ins Programm.

Dazu bringt Radio Stephansdom im Rahmen der beliebten Opernabende insgesamt sechs russische Opern in voller Länge. In der Reihe "Russisches Opernhaus" wird unter anderem eine junge Anna Netrebko als Louisa in Sergej Prokofjews "Verlobung im Kloster" zu hören sein. Für Liebhaber kirchlicher Musik hält die Sendung "Geistliche Abendmusik" an den Sonntagen sakrale Kostbarkeiten aus der Feder Tschaikowskys, Rachmaninows und Tanejews bereit.

Als Gäste der Mittags-Talk-Sendung "Rubato" werden unter anderem der Direktor des Russischen Kulturinstitutes, Oleg Ksenofontov, und Rachmaninow-Experte Jan Jiracek von Arnim erwartet. Schauspielerin Mijou Kovacs unterhält sich mit Programmdirektor Christoph Wellner live über Tolstojs Anna Karenina und den Niederschlag der russischen Literatur in der Musik.

Mehr über das Programm der "Russischen Wochen" auf 107,3 finden Sie hier.

(ml)

08.11.2009


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