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- 30.07.10

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Spannung am Beginn der Diözesanversammlung
© Stephanscom.atMit Überraschung und großer Spannung habe die erste Diözesanversammlung angefangen, sagte Otto Neubauer in einer ersten Stellungnahme am Donnerstagabend. "Deutlich zeigte Kardinal Schönborn, dass es ihm nicht um Realitätsverweigerung geht", so Neubauer.

"Ein Satz von Kardinal Schönborn, der nicht nur mir aufgefallen ist, ist sehr spannend, nämlich, dass er wissen möchte, was mit denen ist, die er nicht erreicht", begann Otto Neubauer von der Gemeinschaft Emmanuel sein Resümee am Abend des ersten Tages der Diözesanversammlung am Donnerstag, 22. Oktober 2009.
Auch die "fünf Jas" des Kardinals seien ein deutliches Signal dafür, dass sich die Kirche nicht über die Probleme unserer Zeit hinwegtäuschen, sondern die Probleme benennen und nach Lösungen suchen wolle. Auch das Phänomen des "Schrumpfungsprozesses" der Kirche habe der Kardinal offen angesprochen. "Es geht nicht um Realitätsverweigerung, sondern um das Gegenteil, eine klare Sicht auf die Herausforderungen unserer Zeit", betonte Neubauer.

Bereitschaft zum Dialog

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Zufrieden zeigten sich Andrea Geiger und Otto Neubauer mit dem ersten Tag der Diözesanversammlung.

Die große Spannung und die gute Stimmung unter den 1.200 Delegierten sei ein außerordentliches Zeichen der Bereitschaft, sich auf den Dialog bei der Diözesanversammlung im Rahmen von Apostelgeschichte 2010 einzulassen, betonte Neubauer. "Dass bereits mehr als 1.100 Delegierte am ersten Tag da sind - wir hatten viele Entschuldigungen, dass die Menschen erst am Freitag kommen können - ist ein überraschendes Echo und freut uns sehr", erklärte auch die Andrea Geiger, die für den Prozess APG 2010 mitverantwortlich ist.

Aufgabe ist, am Dialog weiterzuarbeiten

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Die Zeugnisse aus den unterschiedlichsten Bereichen boten ein buntes Bild von Kirche.

Die positive Spannung über die drei Tage der Diözesanversammlung zu tragen sei leicht. Am Freitag sind zunächst 48 Gruppen zu den sieben Themen des Hirtenwortes von Kardinal Schönborn geplant. "Nach dem Morgenlob im Stephansdom und der Schottenkirche beraten die Delegierten zunächst über das, 'was mich in der Verkündigung hindert'", kündigte Andrea Geiger an.
Weiters folgen dann ein Austausch im Plenum im Stephansdom und die Diskussion mit der Kirchenleitung am Freitag und sorgen für einen weiteren Spannungsaufbau.
"Am Samstag ist dann der wichtigste Tag, wo man Ergebnisse zusammenfassen muss. Das wird die wichtige Aufgabe sein, aber wir erhalten als Delegierte ja eine Aufgabe, bis zur nächsten Versammlung etwas zu tun", so Neubauer. Schließlich brauche die Phase, die Kardinal Schönborn mit 'ich höre und setze auf das, was ihr sagt' eingeleitet habe, Zeit, um weiter überdacht zu werden.

Für Spannung ist gesorgt

Am Nachmittag seien sieben Zeugnisse von sehr unterschiedlicher Natur geliefert worden. Auch am Abend werde der Vortrag von Helga Kohler-Spiegel zum Thema "Knackpunkte der Apostelgeschichte damals" und die anschließende "Murmelphase" für weiteres Interesse und viele spannende Gespräche sorgen.

Abgeschlossen wurde der erste Tag der Diözesanversammlung mit einem alkoholfreien Cocktail der Katholischen Jugend im Zelt vor dem Dom.

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(red)

22.10.2009


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