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- 02.09.10

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10 Jahre Abt Gregor Henckel-Donnersmarck
© Stephanscom.atMit einem Festgottesdienst und einem Festakt ist am Donnerstag in Stift Heiligenkreuz das zehnjährige Amtsjubiläum von Abt Gregor Henckel-Donnersmarck gefeiert worden. Henckel-Donnersmarck war am 14. März 1999 zum 67. Abt des Stiftes Heiligenkreuz geweiht worden.

Am Donnerstag, 3. September 2009, feierte Abt Gregor Henckel-Donnersmarck, Abt des Stiftes Heiligenkreuz, mit einem Gottesdienst und einem Festakt sein zehnjähriges Abtjubiläum. Viele prominente Persönlichkeiten aus Kirche und Politik, wie der apostolische Nuntius Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen und der Grazer Diözesanbischof Egon Kappelari, nahmen an den Feierlichkeiten teil. Am 14. März 1999 war Abt Gregor zum 67. Abt des Stiftes Heiligenkreuz geweiht worden.

Papstbesuch war Höhepunkt

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Der apostolische Nuntius Peter Stephan Zurbriggen bezeichnete das Stift als einen Ort der Kraft, der Stille und des Gebetes.

Als Höhepunkt der vergangenen zehn Jahre hob der Abt den Besuch von Papst Benedikt XVI. am 9. September 2007 hervor. "Von den wegweisenden Worten des Papstes zehrt die Klostergemeinschaft noch immer", betont Henckel-Donnersmarck in seiner Festpredigt. "Groß ist auch die Freude über die wachsende Klostergemeinschaft." Zählte das Stift zu seinem Amtsantritt 55 Mitbrüder, so ist diese Zahl bis heute auf 81 gestiegen. Gegenüber Radio Stephansdom sprach  Abt Henckel-Donnersmarck im Zusammenhang mit den zahlreichen Neueintritten ins Kloster von einer Entwicklung "gegen den Strom der Zeit". Umso verantwortungsvoller müsse die Klostergemeinschaft mit dieser großen Zahl an Berufungen umgehen. Dabei gehe es ihm vor allem um einen liebevollen, brüderlichen und toleranten Führungsstil, so der Abt.

Musikalischer Erfolg

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Für die musikalische Untermalung der Messe sorgten die - von ihren CD-Produktionen als "singenden Mönche" bekannten Brüder mit Werken des Zisterzienserpaters Alberich Mazak.

"Trotz aller Erfolge darf das klösterliche Leben in Heiligenkreuz keinen Schaden nehmen," hob der Abt als große Herausforderung für die Zukunft hervor. Als Beispiel nannte er neben der großen Zahl an Neueintritten den überwältigenden Erfolg der CD "Chant" mit dem gesungenen Gebet der Mönche. Abt Gregor wies weiters auf die "Päpstliche Hochschule Benedikt XVI." hin, in der zahlreiche Priesteramtsanwärter theologisch ausgebildet werden. Es gelte für die hier gelehrte "kniende Theologie", die Verbindung mit dem Lehramt der Kirche bei gleichzeitig höchster Wissenschaftlichkeit noch weiter zu vertiefen.

Verbundenheit des Papstes

Der apostolische Nuntius Erzbischof Zurbriggen unterstrich beim Festakt die Verbundenheit des Papstes mit Heiligenkreuz und bezeichnete das Stift als "Ort der Kraft, der Stille und des Gebets". Der Apostolische Nuntius segnete auch das Brustkreuz, das dem Abt von seinen Mitbrüdern als Geschenk überreicht wurde. Auf der Vorderseite des Kreuzes ist ein Davidstern integriert, in die Rückseite wurde ein Stück des "Brautschleiers" der heiligen Edith Stein eingelassen, den diese bei ihrem Ordenseintritt in den Kölner Karmel getragen hatte.

Vom Manager zum Mönch

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Abt Gregor Henckel-Donnersmarck arbeitete als Manager in einer Speditionsfirma bevor er in das Stift Heiligenkreuz eintrat.

1943 in Breslau geboren, studierte der aus einer schlesischen Adelsfamilie stammende Gregor Henckel-Donnesmarck zunächst an der Hochschule für Welthandel in Wien und arbeitete als Manager in einer Speditionsfirma. Erst 1977 trat Abt Henckel-Donnersmarck als Spätberufener in das Stift Heiligenkreuz ein, wo er 1981 die feierliche Profess ablegte. 1982 wurde er zum Priester geweiht. Zwischen 1986 und 1991 war er Prior im Zisterzienserkloster Rein bei Graz, das er nach einer schweren Krise finanziell und spirituell sanieren konnte. Von 1991 bis 1993 war er als Assistent des Generalabtes des Zisterzienserordens in Rom tätig. 1994 wurde Abt Henckel-Donnersmarck zum Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich ernannt. Am 11. Februar 1999 wählten ihn seine Mitbrüder in Heiligenkreuz zum 67. Abt, nachdem Abt Gerhard Hradil sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zurückgelegt hatte. Mit der Erhebung der Hochschule des Stiftes zur "Päpstlichen Hochschule Benedikt XVI." wurde Abt Henckel-Donnersmarck am 28. Jänner 2007 auch Großkanzler der theologischen Bildungsstätte.

(fk/KAP)

03.09.2009


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