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- 02.09.10

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"Erwartungen an Lange Nacht der Kirchen wurden übertroffen"
© Kathbild.at/RupprechtSehr erfreut über die neue Rekordzahl von rund 310.000 Besuchern der "Langen Nacht der Kirchen" zeigte sich Kardinal Christoph Schönborn. "Die Erwartungen sind damit deutlich übertroffen worden", so Kardinal Schönborn in einem ersten Resümee. Beeindruckt von der großen Vielfalt des Programms war Bischofsvikar Karl Rühringer.

Die "Lange Nacht der Kirchen" hat am 5. Juni 2009 mehr als 310.000 Menschen in die Kirchen in Österreich gezogen. Die Kirchen, Kapellen und all die Orte, die sonst in einer Kirche nicht zugänglich sind, zeigten sich als Publikumsmagnete und die Besucherinnen und Besucher konnten Kirchen entdecken und die unterschiedlichsten Programmpunkte spiritueller, musikalischer und kultureller Art genießen. Insgesamt wurden in mehr als 700 Kirchen aller christlichen Konfessionen über 3.000 Einzelveranstaltungen bei freiem Eintritt angeboten und eifrig besucht. Die "Lange Nacht der Kirchen" ist ein gemeinsames Projekt aller 14 christlichen Glaubensgemeinschaften des Landes. "Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass die 'Lange Nacht' eine gute Idee ist, die viele Menschen und viele Herzen anspricht", erklärte der Wiener Erzbischof in seiner ersten Stellungnahme gegenüber "Kathpress".

Unterschiedliche Akzente in Wiener Kirchen

© Kathbild.at/Rupprecht
Kardinal Schönborn, der mit Anton Pelinka diskutierte, zeigte sich sehr erfreut über den Erfolg der Langen Nacht.

Beeindruckt von der großen Vielfalt des Programms der "Langen Nacht" äußerte sich der Wiener Bischofsvikar Karl Rühringer. Er ist auch der Projektleiter der Veranstaltung. Er berichtete im "Kathpress"-Gespräch von unterschiedlichen Akzenten in Wiener Kirchen von den Außenbezirken bis zur Innenstadt. Der Besucherandrang in vielen Kirchen und zahlreiche persönliche Begegnungen hätten ihm gezeigt, dass die "Lange Nacht" vom Publikum wieder hervorragend angenommen worden sei.
Rühringer kündigte an, dass schon der Termin für die nächste "Lange Nacht der Kirchen" feststeht: Am 28. Mai 2010 öffnen wieder Hunderte Kirchen in ganz Österreich ihre Tore.

Ein lebendiges Zeugnis

Ein positives Resümee der fünften "Langen Nacht der Kirchen" in Wien hat auch der orthodoxe Metropolit Michael Staikos gezogen. Die Vielfalt der christlichen Kirchen in der Stadt und der Orthodoxie im Besonderen sei sichtbar geworden, so Staikos. Er hob hervor, dass alle orthodoxen Kirchen das ökumenische Projekt der "Langen Nacht" mittragen und so ein lebendiges Zeugnis ablegen. Die "Lange Nacht" biete jeder Kirche und jeder Pfarre die Möglichkeit, sich authentisch zu präsentieren. Von den orthodoxen Kirchen sei dabei vor allem die Liturgie hervorgehoben worden, die das Leben der östlichen Kirche in besonderer Weise prägt.

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(red/KAP)

06.06.2009


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