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- 10.03.10

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Erfolgsbilanz zum Alternativökonomie-Kongress
© Bilderbox.comRund 800 Menschen nahmen von Freitag auf Sonntag am Kongress "Solidarische Ökonomie" teil. Die Veranstaltung sei ein gelungenes Beispiel dafür gewesen, dass es gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten notwendig sei, die Solidarität zu fördern, so die Katholische Sozialakademie.

Eine Erfolgsbilanz über den Kongress "Solidarische Ökonomie", der vom Freitag, 20. bis Sonntag, 22. Februar 2009, an der Wiener Universität für Bodenkultur stattfand, hat die Katholische Sozialakademie Österreichs (ksoe) gezogen: Gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten sei es notwendig, Solidarität zu fördern und der Vereinzelung wie auch der Hoffnungslosigkeit entgegenzuwirken. Dafür sei der Kongress ein gelungenes Beispiel gewesen, heißt es in einer Aussendung. Die Sozialakademie hat sich an der Tagung ideell und personell beteiligt.

"Das gute Leben"

© Rupprecht@kathbild.at
Ksoe-Direktor Markus Schlagnitweit leitete den Gesprächskreis "Genossenschaftsbanken und Solidarische Ökonomie".

Die aktuelle Weltwirtschaftskrise verlange Nachdenkprozesse über die Frage "Welche Wirtschaft wollen wir?", Menschen müssten mit Alternativen zu bisher vorherrschenden Prinzipien in Berührung gebracht werden. "Das Lernen anhand konkreter Erfahrungen birgt das Potenzial für Veränderungen", so die ksoe.

Und die Sozialakademie ortet positive Signale: Immer mehr Menschen würden sich den alten Ideologien verweigern und Veränderungen in Richtung einer Wirtschaft anstreben, "die dem Menschen und dem 'guten Leben' dient". Dies gelte für unterschiedliche Bereiche wie Wohnen, Geldveranlagung, Regionalwirtschaft, fairer Handel oder Demokratisierung und Transparenz der Wirtschaft.

Über 120 Programmangebote

Rund 800 Interessierte nahmen an dem internationalen Kongress teil, den Personen aus verschiedenen sozialen Bewegungen vorbereiteten. In über 120 Programmangeboten wurden Projekte, Unternehmen und Initiativen solidarischen Wirtschaftens vorgestellt, diskutiert und vernetzt. Ziel war es, eine Wirtschaft zu forcieren, die auf gegenseitiger Unterstützung statt auf Konkurrenz beruht.

Die Katholische Sozialakademie war am Kongress mit einem Gesprächskreis zu "Genossenschaftsbanken und Solidarische Ökonomie" präsent. Unter der Leitung von ksoe-Direktor Markus Schlagnitweit, einem Experten für ethische Geldanlagen, diskutierten unter anderem der Initiator von "Ethical Banking", Erich Innerbichler, und die Banker Wilfried Stadler und Andreas Neukirch.

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Soziales ist öffentliche Aufgabe

(red/KAP)

23.02.2009


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