Zurück zur Startseite. Zurück zur Startseite. Zur Webseite von Radio Stephansdom.
- 30.07.10

 RSS, ATOM
 
Wem gehört die Welt?
© SüdwindMit seinem neuen Buch "Uns gehört die Welt! Macht und Machenschaften der Multis" rückt der Autor Klaus Werner-Lobo die Zusammenhänge zwischen Globalisierung, Armut und unserem Alltag ins Rampenlicht. Er will Lust auf gesellschaftliches Engagement für eine bessere Welt machen.

Die Hälfte der Welterwerbsbevölkerung verdient weniger als zwei Dollar pro Tag. 12,3 Millionen Männer und Frauen arbeiten als Sklaven errechnet die Internationale Arbeitsorganisation (ILO). "Zwölf Millionen Kinder arbeiten in der Exportindustrie. Ihre Arbeitsbedingungen sind meist katastrophal. Sie stellen Konsumgüter her, die unter anderem von bekannten Markenfirmen mit Milliardengewinnen in der ganzen Welt verkauft werden. Die Globalisierung hat viele reich, doch die Mehrheit der Weltbevölkerung noch ärmer gemacht", schreibt Klaus Werner-Lobo im Vorwort zu seinem neuen Buch "Uns gehört die Welt! Macht und Machenschaften der Multis", das die Zusammenhänge zwischen der Globalisierung und unserem Alltag erklärt und Lust auf gesellschaftliches Engagement machen soll.

Buchpräsentation "Uns gehört die Welt"

© Südwind
Christina Schröder von Südwind, Buchautor Klaus Werner-Lobo und Hartwig Kirner von FAIRTRADE bei der Pressekonferenz in Wien.

Auf Einladung von Südwind stellte Klaus Werner sein Buch am Dienstag, 30. September 2008, gemeinsam mit FAIRTRADE im Rahmen der Pressegespräch in Wien vor. Ob Bekleidung, Blumen, Spielzeug oder Kaffee: Südwind prangert seit fast 30 Jahren Missstände in der Produktion dieser alltäglichen Konsumgüter an.

Im Rahmen von Kampagnen, wie der Clean Clothes Kampagne für bessere Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie, oder Handeln für Eine Welt, in der bereits Aktionen zu fairen Blumen und Spielzeug gestartet wurden, zeigt Südwind in Österreich sowohl Kauf als auch Handlungsalternativen auf. Damit soll kritischen Konsumenten die Möglichkeit gegeben werden aktiv Druck auf Verantwortliche in Politik und Wirtschaft aufzubauen, damit Arbeitsbedingungen in Produktionsländern nachhaltig verbessert werden.

Nichts tun wird die Welt nicht verbessern

"Die Teilnahme an Petitionen und Protest - Aktionen sind mehr als nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Mit Hilfe tausender Österreicher, konnte Arbeiterinnen und Arbeitern weltweit zu ihren Rechten verholfen werden.", berichtet Christina Schröder, Pressesprecherin von Südwind. Immer mehr Unternehmen geben dem Druck der Konsumenten nach, überarbeiten ihre Verhaltenskodizes und treten unabhängigen Überprüfungsinitiativen bei.

Klaus Werner-Lobo unterstreicht: "Fairtrade ist der Beweis, dass globaler Handel auch ohne Ausbeutung und Shareholder-Value möglich ist. Doch der faire Handel darf kein Nischenprodukt für privilegierte Menschen bleiben, die mit reinem Gewissen konsumieren wollen."

Weitere Artikel:

Rote Karte für die Sportbekleidungsindustrie

"Von weißen Westen und fairen Schuhen."

Fairer Shopping-Guide zum Winterschlussverkauf


(ks)

30.09.2008


Druckansicht


Zurück

Schwerpunkte
Thema Missbrauch
Kultursommer
Sommergespräche
Neuerscheinungen
Aktuelle Tipps
Newsletter




Die Erzdiözese - Service - Glaube & Leben - Pfarren - Termine - Suche/Sitemap - Gottesdienstsuche

Katholische Kirche Wien - Erzdiözese Wien - Erzbistum Wien
Optimiert ab MS IE 5.X und NS 7.X mit 1024x768 Pixel