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- 30.07.10

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Bundespräsident Fischer gratuliert und dankt Nuntius Farhat
© Präsidentschftskanzlei 2008Der Repräsentant des Papstes in Wien, Nuntius Erzbischof Edmond Farhat, wird am 20. Mai 75 Jahre alt. Aus diesem Anlass und um die guten Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und Österreich zu unterstreichen, lud Bundespräsident Heinz Fischer zu einem Mittagessen in die Hofburg.

Die guten Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und Österreich unterstrich Bundespräsident Heinz Fischer am Dienstag, 13. Mai 2008, bei einem Mittagessen in der Hofburg zu Ehren des Apostolischen Nuntius, Erzbischof Edmond Farhat, der am 20. Mai seinen 75. Geburtstag feiert. Der Bundespräsident würdigte die Persönlichkeit des aus dem Libanon stammenden Nuntius; Farhat habe ihn schon bei der ersten Begegnung vor zweieinhalb Jahren durch besondere Herzlichkeit, aber auch durch sein ausgewogenes Urteil beeindruckt. Als einen Höhepunkt der Tätigkeit von Erzbischof Farhat in Österreich bezeichnete Fischer den Besuch von Papst Benedikt XVI. im Vorjahr; dabei hätten staatliche und kirchliche Stellen vertrauensvoll zusammengearbeitet.

Ein Mittagessen im Zeichen der Ökumene

© Präsidentschaftskanzlei 2008
Bundespräsident Heinz Fischer begrüßte Nuntius Farhat und Kardinal Christoph Schönborn zum Mittagessen in der Hofburg.

Die von Nuntius Farhat vorbereiteten Bischofsernennungen - Weihbischof Anton Leichtfried in St. Pölten, die Weihbischöfe Franz Scharl und Stephan Turnovszky in Wien - hätten breite Zustimmung gefunden, erinnerte der Bundespräsident. Ausdrücklich erwähnte Fischer auch die Rangerhöhung der Philosophisch-Theologischen Hochschule Heiligenkreuz und das Interesse des Nuntius für ökumenische Fragen. Dementsprechend waren mit Kardinal Christoph Schönborn und Weihbischof Andreas Laun, der den Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser vertrat, unter anderem auch der Wiener orthodoxe Metropolit Michael Staikos, der armenisch-apostolische Erzbischof Mesrob Krikorian, der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker, der Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich, Altbischof Herwig Sturm, und dessen Vorgängerin, Oberin Christine Gleixner, bei dem Mittagessen versammelt, mit dem der Bundespräsident und seine Frau dem Nuntius "herzlich gratulieren und danken" wollten.

"Gott segne Österreich"

Erzbischof Farhat unterstrich in seinen Dankesworten das besondere Interesse des Heiligen Stuhls an Österreich und seinen Christen, die "Erben der klassischen westlichen Spiritualität sind". Österreich sei vom Christentum geprägt, das Denken und Handeln der Österreicher lasse diese tiefe Prägung erkennen. In herzlichen Worten würdigte der Nuntius den Weitblick und die politische, kulturelle und spirituelle Dimension der Humanität des Gastgebers, dessen Ruhe und Gelassenheit und seine Nähe zu den Menschen. Farhat dankte dem Bundespräsidenten, dass er Benedikt XVI. in Österreich nicht nur willkommen geheißen, sondern den Papst bei dessen Pilgerfahrt auch begleitet hatte. Der Nuntius schloss seine Dankansprache mit einem Herzenswunsch: "Gott segne Österreich".

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(red/KAP)

14.05.2008


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