"Willkommen, all ihr Lästermäuler und Plaudertaschen", begrüßte die 25-jährige Kathrin Schmidt die Jugendlichen, die am Sonntag, 7. Dezember 2008, in den Eisenstädter Dom gekommen waren. Wie nicht anders für die ungewöhnlichen find-fight-follow-Gottesdienste zu erwarten, war die Kirche bis auf den letzten Quadratzentimeter gefüllt.
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Auf das Aussehen der Jugendlichen bezog sich Gabriel Kozuch, Pfarrer im burgenländischen Andau, in seiner Predigt: "Beim Reinkommen habe ich gesehen, viele von euch verwenden Haargel, damit der Frisur nichts passiert." So ginge es ihm mit dem Glauben, sagte der Pfarrer: "Der Glaube macht mich unempfindlich, wenn ich böse Gerüchte über mich höre." Und ergänzt: "Natürlich liegt es an uns, auch selbst darauf zu achten, nicht hinterrücks über jemanden herzuziehen." Überwältigt schrieb die 13-jährige Manuela ins Gästebuch der Jugendgottesdienstreihe: "Obwohl wir insgesamt vier Stunden mit dem Bus gefahren sind, war's geil!"
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Eine längere Reise wird kommende Woche auch die eine oder der andere
Jugendliche aus dem Burgenland auf sich nehmen, denn das
Pop-Gottesdienst-Event wird am dritten Adventsonntag wieder in Wien
pulsieren. Es steht unter dem Motto "primetime" und spricht den notorischen
Zeitmangel in den Wochen vor Weihnachten an. "Wir werden der Frage
nachgehen, wofür man sich wirklich Zeit nehmen sollte", kündigt Stephan
Bazalka vom Koordinationsteam an. "Wie immer bei find-fight-follow erwarten
die Besucher stimmungsvolle Lichteffekte, moderne Rock- und Popmusik und
ungewöhnliche Aktionen", ergänzt Stephan Bazalka.
primetime
Jugendgottesdienst
Pfarre Canisius, Canisiusgasse 16, 1090 Wien
Sonntag, 14. Dezember 2008, um 18.30 Uhr
Mit find-fight-follow das
Eis durchbrechen
(sj)