So hoch im Norden war die erfolgreiche Jugendgottesdienstreihe find-fight-follow noch nie:
Aus der ganzen Region rund um Laa an der Thaya, unmittelbar an der Grenze zu
Tschechien, strömten 1.000 Jugendliche in die Pfarrkirche, die in den
letzten Tagen mit dutzenden Scheinwerfern und einer lautstarken
Tonanlage ausgestattet wurde.
In kurzen Videos wurden - passend zum Titel "grenzwertig" - verschiedene
Situationen gezeigt, in denen Jugendliche an ihre Grenzen stoßen. Die Szene
mit einem Mädchen, das mit ihrer Mutter diskutiert, wie lange sie fortgehen
darf, sorgte für große Heiterkeit: "Das kommt euch sicher bekannt vor",
sagte Denise Rogner, die Laien-Assistentin.
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"Was passiert, wenn man eine Grenze kommt?", fragte Philipp Seher, Pfarrer von
Hanfthal, in seiner Predigt. Und ließ es die jungen Besucher gleich
ausprobieren: So lange sie können, sollen sie die Luft anhalten. "Klar,
jeder entscheidet sich, wieder einzuatmen, wenn's nicht mehr geht. Aber
nicht immer es so einfach", so Seher.
In schwierigeren Fragen biete das Evangelium Hilfe - es sei wie ein Kompass
beim Wandern. Einen solchen bekamen die Besucher auch als Andenken mit
nachhause. Zelebrant Christian Wiesinger, Pfarrer von Gaubitsch und
ehemaliger Bundesjugendseelsorger, ist nach dem Gottesdienst begeistert:
"Großartig, wie viele junge Leute zusammengearbeitet haben, um diese Feier
zu ermöglichen. Alleine in der Band waren Menschen aus neun verschiedenen
Pfarren."
"Nur das ehrenamtliche Engagement der Mitarbeiter in der Region ermöglicht solche Gottesdienste", ergänzt Stephan Bazalka vom ebenfalls ehrenamtlichen Koordinationsteam: "In wenigen Tagen steht sogar schon das nächste Event im Kalender: Unser 'night prayer' am 30. Mai um 22.00 Uhr in der Jugendkirche Wien im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen."
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(red)