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- 19.03.10

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Orden und Gemeinschaften

Männerorden Frauenorden Gemeinschaften Orden in Wien

Die häufigsten Ordensabkürzungen finden Sie hier.

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Orden

Orden sind religiöse Gemeinschaften, deren Mitglieder nach einer Regel in Gemeinschaft leben und sich durch "ewige" oder "zeitliche" (nach Zeitablauf zu erneuernde) Gelübde binden. Diese Vereinigung muß vom Papst bestätigt sein.
Die Orden werden in Mönchsorden (Benediktiner, Zisterzienser, Trappisten, Kartäuser), Chorherren-Orden (Augustiner-Chorherren, Prämonstratenser), Bettelorden (Franziskaner, Kapuziner, Karmeliten, Serviten usw.) und Ritterorden (Malteser, Grabesritter) unterschieden.

Die vielen Orden, die im Laufe der 2.000-jährigen Geschichte der katholischen Kirche gegründet wurden, leisten wichtige Arbeit im kirchlichen und sozialen Leben. Jeder Orden hat seine eigene Spiritualität und seinen eigenen Wirkungsbereich, sei es in der Krankenpflege, in der Schule oder in der Seelsorge. In der Erzdiözese arbeiten und leben 1.778 Ordensschwestern, sowie 140 Ordesbrüder und 571 Ordenspriester.

Männerorden

Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs
Generalsekretariat: 1010 Wien, Freyung 6/I/II/3;
Tel.: 01 / 535 12 87-0
Informationen über alle männlichen Orden in Österreich, vom Angebot der Klosters auf Zeit bis zum Ordens-ABC

Augustiner-Chorherren
Die Klöster der Augustiner-Chorherren entfalteten sich aus Priestergemeinschaften, die nach einem bestimmten Kanon zusammenlebten. Daher auch die Bezeichnung "Kanoniker". Eines ihrer Vorbilder war der Kirchenvater Augustinus (354-430), der schließlich namensgebend für sie wurde.
Ein berühmtes Stift der Augustiner-Chorherren befindet sich in Klosterneuburg.

Benediktiner
Benedikt von Nursia (um 480-547) gründete in Subiaco und Monte Cassino die Stammklöster der Benediktiner und verfaßte eine Regel, die zwar Streben nach menschlicher Ganzheit (Eins-Sein) durch Enthaltsamkeit und geistige Einkehr fordert, doch sie vermeidet Extreme der Askese und Auswüchse aller Art.
Im Schottenstift auf der Freyung in Wien wirken Benediktiner seit 1155.

Jesuiten
Seit viereinhalb Jahrhunderten besteht der Jesuitenorden. Heute zählt dieser größte Orden der katholischen Kirche, den der Baske Ignatius von Loyola als »Gesellschaft Jesu« gegründet hat, gut 21.000 Mitglieder. Die Internationalität der Gesellschaft Jesu kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass in der Regel einer der Ausbildungsabschnitte im Ausland absolviert wird.
In Wien arbeiten Jesuiten beispielsweise im Bildungszentrum Kardinal-König-Haus.

In der Erzdiözese Wien haben folgene Männerorden eigene Niederlassungen.



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Frauenorden

Vereinigung der Frauenorden Österreichs
1010 Wien, Stephansplatz 6, Zwettlhof;
Tel.: 01 / 512 82 94
Internet: www.vfoe.at
Die Frauenorden Österreichs stellen sich hier vor.

Dominikanerinnen
Ordensmitglieder der Dominikanerinnen und der Dominikaner führen eine sogenannte "gemischte Lebensform" (in Kontemplation und Arbeit) in einer "Familie" von Brüdern, Schwestern und vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Armut und Predigt sind auf das engste verbunden. Das Tätigkeitsfeld des Ordens umfasst heute u.a. öffentliche Bildungsarbeit; beratende Seelsorge, Jugend- und Studentenseelsorge und Gestaltung von Exerzitien, Einkehrtagen und Aktivitäten mit Laiengruppen.
In Wien-Hacking führen Dominikanerinnen seit 1874 ein Schulzentrum.

Salvatorianerinnen
Johann Baptist Jordan (1848-1918) gründete 1881 in Rom die Gemeinschaft der Salvatorianer und gemeinsam mit Therese Wüllenweber 1888 die Salvatorianerinnen. Beide Gemeinschaften sind apostolisch (caritativ, sozial und pastoral) tätig und weltweit verbreitet.
In Wien wirken Salvatorianerinnen im Krankenhaus St. Josef.

Hedwigschwestern
Die Kongregation der Hedwigschwestern widmet sich nach dem Willen ihres Stifters der christlichen Erziehung und dem Unterricht von Kindern und Jugendlichen nach den Grundsätzen der Kirche. Im HERZ-JESU-HEIM in Unterolberndorf im Kreuttals sind Menschen eingeladen, die Erholung und Stille in klösterlicher Atmosphäre suchen.

Die Frauenorden haben in der Erzdiözese Wien folgende Niederlassungen.


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Gemeinschaften

Nicht nur in Pfarrgemeinden kann man mit der Kirche in Kontakt kommen. Viele Bewegungen bieten nicht nur aktiven Katholiken interessante Anregungen, sondern sie sprechen auch kirchenferner stehenden Menschen an, sich wieder mit Glauben und Relgion auseinanderzusetzen.

Fokolare
Ziel der Fokolar-Bewegung ist es, zum Frieden, zur Einheit beizutragen. In einer Zeit, in der die ethnischen und religiösen Unterschiede allzu oft Anlass zu gewalttätigen Auseinandersetzung geben, leistet die Verbreitung der Fokolar-Bewegung einen Beitrag zu einem konstruktiven Dialog und schöpferischen Austausch unter Menschen verschiedener Kulturen und Glaubensrichtungen, einem Dialog.

Emmanuel
Die Mitglieder der katholischen Gemeinschaft Emmanuel verbindet die Erfahrung, dass Gott jedem Menschen nahe ist. Sie wollen mitten in der Gesellschaft leben - getragen von der Freude des Glaubens.

Legion Mariens
Die Legion Mariens ist eine Laienbewegung innerhalb der katholischen Kirche. Im Geist des 2. Vatikanischen Konzils versuchen Frauen, Männer und Jugendliche ihre Tauf- und Firmgnade im Alltag zu leben.

Amici di Dio
Amici di Dio ("Freunde Gottes") ist eine Gemeinschaft von jungen Katholiken, die versuchen im Alltag den Glauben zu leben. Sie sind miteinander im Gebet und durch zweimonatliche Treffen verbunden.

Franziskanische Gemeinschaft (Ordo Franciscanus Saecularis OFS)
Die franziskanische Gemeinschaft ist eine Gemeinschaft die für alle offen ist, ob Laien (Männer und Frauen), Diakone, Priester und Bischöfe. Sie gibt Gelegenheit, die brüderlich-schwesterliche Begegnung zwischen Menschen verschiedener Herkunft, Bildung und Stellung zu leben.

cursillo
cursillo ist eine christliche Bewegung, die die Bedeutung der Taufe bewußt machen und zur eucharistischen Gemeinschaft (zur echten kirchlichen Gemeinschaft) führen will.

Schönstattbewegung
Jugendliche und Erwachsene, Frauen und Männer, Alleinstehende und Familien, Priester und Laien. Eine gemeinsame Spiritualität, das Liebesbündnis mit Maria sowie das sogenannte Heiligtum, das als Nachbildung der Kapelle am Ursprungsort Schönstatt heute an über 130 Orten auf allen Kontinenten zu finden ist, eint und verbindet die verschiedenen Gliederungen und Nationalitäten innerhalb der Schönstattbewegung.

Gemeinschaft der Nachfolge Jesu
Die Mitglieder leben in geschwisterlicher Gemeinschaft und wollen Jesus im Alltag nachfolgen. Hauptanliegen der Gemeinschaft ist, die Nachfolge Jesu durch praxisbezogene Katechesen zu vermitteln suchen.


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Ordensgemeinschaften in der Erzdiözese Wien stellen sich vor

Die Frauen- und Männerorden in der Erzdiözese Wien gewähren einen Einblick in ihr Leben und ihre Arbeit.
Zu den Ordensvorstellungen geht es hier...




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