Zurück zur Startseite. Zurück zur Startseite. Zur Webseite von Radio Stephansdom.
- 30.07.10

 RSS, ATOM
 
St. Pölten ehrt Kardinal König
© BertlAm Montag wurde ein zentraler Platz der niederösterreichischen Landeshauptstadt nach dem einstigen Bischof-Koadjutor benannt.

Mit einem "Kardinal-König Platz" ehrt die niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten den vor einem Jahr verstorbenen Kardinal Franz König, Ehrenbürger der Stadt und einstiger Bischof-Koadjutor der Diözese St. Pölten. Die Umbenennung des äußeren Neugebäudeplatzes in "Kardinal-König-Platz" war am 27. September 2004 des Vorjahres vom Gemeinderat der Landeshauptstadt einstimmig beschlossen worden. Bei der Enthüllung der Gedenktafel am Montag, 14. März 2005, durch den St. Pöltner Bürgermeister Matthias Stadler und den St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng war mit zahlreichen Ehrengästen aus Kirche und Politik auch die langjährige Büroleiterin des Kardinals, Annemarie Fenzl, anwesend.

Kardinal König - Ehrenbürger von St. Pölten

© Bertl
Bürgermeister Stadler, Bischof Küng, Annemarie Fenzl und Zeremoniär Wolfgang Moser am "Kardinal -König-Platz".

Der Persönlichkeit eines Kardinals und seinem Engagement entsprechend sei für den neuen "Kardinal-König-Platz" ein "Verkehrsknotenpunkt, ein Platz am Übergang zwischen der Altstadt und dem neuen Regierungsviertel" ausgewählt worden, so Bürgermeister Stadler. Kardinal König habe mit seinem Weg des Dialogs weithin zur Entspannung des Verhältnisses von Sozialdemokratie und Kirche beigetragen. Und in den schweren Kriegstagen habe er als Kurat in St. Pölten die Menschen begleitet, erinnerte Stadler. Die Stadt St. Pölten habe sich stets mit ihrem einstigen Bischof-Koadjutor verbunden gewusst. 1979 sei Kardinal König daher auch zum Ehrenbürger ernannt worden.

Gespräch suchen mit Blick auf das Gemeinwohl

Bischof Küng äußerte sich erfreut, dass es für den Beschluss der Umbenennung eines Platzes ein so breiten Konsens gab. Kardinal König sei "ein Mann des Friedens" gewesen mit der Fähigkeit, über alle Grenzen hinweg das Gespräch zu suchen und Kontakte zu pflegen. Er habe es verstanden, auf die wesentlichen Werte hinzuweisen, sagte Bischof Küng. Es sei wichtig, auch in Zukunft diese Persönlichkeit und ihre Anliegen hoch zu halten: nämlich das Gespräch zu suchen, auch wenn man unterschiedlicher Auffassung sei, aufeinander zuzugehen, einander die Hand zu reichen und mit Blick auf das Gemeinwohl einen gemeinsamen Weg zu gehen.

Kardinal König-Erinnerungen auf Stephanscom.at

(red/PEW)

14.03.2005


Druckansicht

Zurück

Schwerpunkte
Thema Missbrauch
Kultursommer
Sommergespräche
Neuerscheinungen
Aktuelle Tipps
Terminverwaltung




Die Erzdiözese - Service - Glaube & Leben - Pfarren - Termine - Suche/Sitemap - Gottesdienstsuche

Katholische Kirche Wien - Erzdiözese Wien - Erzbistum Wien
Optimiert ab MS IE 5.X und NS 7.X mit 1024x768 Pixel