Zurück zur Startseite. Zurück zur Startseite. Zur Webseite von Radio Stephansdom.
- 30.07.10

 RSS, ATOM
 
"Kardinal König ist unersetzlich"
© Bundespräsident Heinz Fischer und enge Freunde, Weggefährten und Mitarbeiter des verstorbenen Kardinals legten anlässlich seines 100. Geburtstages einen Kranz in der Bischofsgruft nieder. Besonders Königs menschliches Auftreten blieb vielen in Erinnerung.

1905 wurde Kardinal Franz König als ältester Sohn einer Bauernfamilie in Warth bei Rabenstein an der Pielach, in der Diözese St. Pölten, geboren. 1933 wurde er in Rom zum Priester geweiht. 1956 ernannte ihn Papst Pius XXII. zum Erzbischof von Wien. Am 13. März starb der Wiener Alterzbischof in seiner Wohnung im Altenheim der Barmherzigen Schwestern - im Alter von 99 Jahren. Am Mittwoch, 3. August 2005, wäre Kardinal König 100 Jahre alt geworden.

Besuch in der Bischofsgruft

© Rupprecht
Bundespräsident Fischer, Theologe Zulehner und Caritasdirektor Landau ehrten Kardinal König.

In Erinnerung an ihn wurde im Wiener Stephansdom in den frühen Morgenstunden eine Gedenkmesse gefeiert. Im Anschluss daran versammelten sich enge Freunde, langjährige Weggefährten und Mitarbeiter des "Jahrhundert-Kardinals" in der Bischofsgruft, um einen Kranz niederzulegen. Unter den Besuchern der letzten Ruhestätte des Kardinals befanden sich unter anderem Oberin Christine Gleixner, Heinz Nussbaumer, Michael Landau und Franz Küberl von der Caritas, Schwester Hildegard Teuschl von der Hospizbewegung, Annemarie Fenzl und Metropolit Michael Staikos sowie Pastoraltheologe Paul Zulehner. Auch Bundespräsident Heinz Fischer und dessen Gattin waren anwesend. Im Anschluss daran luden Diözesanarchivarin Fenzl und Erzbischof Schönborn zum Frühstück in den Club 4 am Stephansplatz ein.

Klugheit und Gesprächsfähigkeit

Bundespräsident Heinz Fischer, dessen Gast Kardinal König oftmals war, erinnerte sich ein Jahr nach Kardinal Königs Tod besonders an das menschliche Auftreten, die Klugheit und Gesprächsfähigkeit des Wiener Alterzbischofs: "Ich kann mich gut erinnern an die Zeit, wo er das Gespräch auch zur Gewerkschaftsbewegung gesucht hat. Das war damals gar nicht so unumstritten", so Fischer im Gespräch mit Radio Stephansdom.

Hohes Alter durch gesunden Lebenswandel

© Rupprecht
Fischer und dessen Gattin gemeinsam mit Kardinal Schönborn in der Kardinal König-Ausstellung.

"Es gibt den berühmten Satz, kein Mensch ist unersetzlich. Kardinal König ist besonders unersetzlich, weil er eine herausragende Persönlichkeit war", erklärte Fischer. Das Feiern des 100. Geburtstags des Wiener Alterzbischofs würdige auch das hohe Alter eines Menschen, so der Bundespräsident. Kardinal Königs gesunder Lebenswandel habe ihn 99 Jahre alt werden lassen, ist Fischer überzeugt. Von seiner Art mit dem Alter umzugehen, nachdem er seine Aufgaben als aktiver Kardinal abgelegt hat, könne man sich auch ein Beispiel nehmen. "Bis zu seinem letzten Tag war er an allem interessiert und hat alles mit wachem Sinn beobachtet. Er hat sich für Dinge, weitab von seiner bischöflichen Tätigkeit, interessiert - auch im Bereich der Wissenschaft", so Fischer.

Weitere Artikel:

Der Kardinal König-Schwerpunktbereich auf Stephanscom.at


Ein Rückblick in Bildern:

Das Requiem

Sein Leben und Wirken

Stimmen über Kardinal König

50 Jahre Bischof Franz König

 

Der Lebenslauf von Kardinal Franz König

(mn)

03.08.2005


Druckansicht

Zurück

Schwerpunkte
Thema Missbrauch
Kultursommer
Sommergespräche
Neuerscheinungen
Aktuelle Tipps
tipp_sakramente.jpg




Die Erzdiözese - Service - Glaube & Leben - Pfarren - Termine - Suche/Sitemap - Gottesdienstsuche

Katholische Kirche Wien - Erzdiözese Wien - Erzbistum Wien
Optimiert ab MS IE 5.X und NS 7.X mit 1024x768 Pixel