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- 10.03.10

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"Kardinal König war ein Geschenk!"
© RupprechtBei der Gedenkmesse für den verstorbenen Wiener Alterzbischof Franz König betonte Kardinal Christoph Schönborn "das Erbe des Dialoges", das Kardinal König hinterlassen habe: Einen Dialog, in alle Richtungen. Kardinal König war von 1956 bis 1985 Erzbischof von Wien.

"Kardinal König war ein Geschenk", das betonte der Wiener Erzbischof Christoph Schönborn zu Beginn des Gedenkgottesdienstes an Kardinal Franz König. Viele Menschen waren am 3. August 2005, dem 100. Geburtstag des im Vorjahr verstorbenen Wiener Alterzbischofs, in der Früh in den Stephansdom gekommen, um für Kardinal König zu beten.

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Annemarie Fenzl las eine Fürbitte in Gedenken an Kardinal Franz König.

Neben dem griechisch-orthodoxen Metropoliten Michael Staikos, Oberin Christine Gleixner, Pater Karl Schauer von Mariazell und dem Altabt von Melk, Burkhard Ellegast, nahmen auch Schwester Hildegard Teuschl, Caritaspräsident Franz Küberl und der Wiener Caritasdirektor Michael Landau an der Gedenkfeier im Dom teil. Natürlich feierten auch Mitarbeiter Kardinal Königs wie sein Chauffeur Robert Györy, sein Zeremoniär Wolfgang Moser und seine langjährige Sekretärin Annemarie Fenzl die Heilige Messe mit.

Das Erbe des Dialogs in alle Richtungen

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Kardinal Schönborn erinnerte an das Erbe Kardinal Königs.

"Kardinal Franz König hat uns ein Erbe des Dialogs hinterlassen", predigte Kardinal Christoph Schönborn. Einen Dialog in alle Richtungen, wie der Wiener Erzbischof betonte: "einen Dialog zwischen den christlichen Kirchen, einen Dialog zu den anderen Religionen und über die politischen Gräben hinweg".

Das Beste im anderen entdecken

Er habe dazu angehalten, immer das Beste und das Tiefste im anderen zu entdecken. "Wir wollen uns von der Liebe geleitet an die Wahrheit halten", zitierte Kardinal Schönborn den Wahlspruch des beliebten Wiener Alterzbischofs, der im 99. Lebensjahr im Frühjahr 2004 verstorben ist.

Es sei eine Fügung des Tages, dass das Evangelium, in dem die Begegnung einer nichtjüdischen Frau mit Jesus (Mt 15, 21-28) scheinbar ein Evangelium des "Anti-Dialoges" sei. In Wahrheit sei das allerdings eine "wunderbare, wenn auch strenge Lektion über den Dialog", so der Wiener Erzbischof. Einen Dialog, den Kardinal Franz König Zeit seines Lebens vorgelebt hat.

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Chauffeur Györy und Oberin Gleixner als Fürbitten-Leser.

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Heinz Nußbaumer verlas eine Fürbitte zum Thema "gemeinsames Europa".

Weitere Artikel:

"Die Wahrheit lag für Kardinal König bei Gott"

"Kardinal König lehrte die Christen Selbstbewusstsein und Respekt"

 

Der Kardinal König-Schwerpunkt auf Stephanscom.at

 

(mm)

03.08.2005


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