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- 02.09.10

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Kardinal-König-Kunstpreis erstmals ausgeschrieben
© RupprechtHeuer wird erstmals der Kardinal-König-Kunstpreis an junge bildende Künstler vergeben. Am 3. August, dem 100. Jahrestag der Geburt des Kardinals, wird der Preis verliehen. Einreichungen werden ab sofort bis einschließlich 30. Juni 2005 angenommen.

Die Erzdiözese Salzburg schreibt heuer erstmals den Kardinal-König-Kunstpreis aus. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung soll alle zwei Jahre für ein Werk der jungen bildenden Kunst vergeben werden. Erstmalig verliehen wird der neue Kunstpreis heuer am 3. August, zum 100. Jahrestag der Geburt von Kardinal Franz König. Einreichungen werden ab sofort bis einschließlich 30. Juni angenommen. Teilnehmen können Künstlerinnen und Künstler bis 40 Jahre mit Hauptwohnsitz in Österreich oder Südtirol.

Kirche und zeitgenössische Kunst

© Rupprecht
Der Kardinal-König-Kunstpreis soll für offenen Dialog zwischen Kirche und Kunst stehen.

Der Preis sei ein "wichtiger Schritt für einen offenen Dialog zwischen Kirche und zeitgenössischer Kunst", betonte Direktor Eckhard Schneider vom Kunsthaus Bregenz als Mitglied der hochkarätig besetzten Jury in einer Aussendung des Kardinal-König-Kunstfonds. Die eingereichten Werke bewerten außerdem der Jesuit und Kunstexperte Friedhelm Mennekes, der Linzer Diözesankonservator Hubert Nitsch, Angelika Nollert vom Münchner "Siemens Arts Program" und Margit Zuckriegl vom Salzburger Museum der Moderne.

Auszeichnungen für junge Kunstschaffende

Die Begegnung von Kunst und Kirche zu fördern, war ein großes Anliegen von Kardinal König, wird in der Aussendung erinnert. Unter anderem sei das durch die Gründung des Otto-Mauer-Fonds geschehen, der eine der wichtigsten Auszeichnungen für junge Kunstschaffende vergibt. Mit der Vergabe des Kardinal-König-Kunstpreises will die Erzdiözese Salzburg ein weiteres wichtiges Instrument zur Förderung der künstlerischen Produktion etablieren. "Die Kirche muss in einer Zeit, in der sie nur mehr rudimentär als Auftraggeberin für Kunst auftritt, um so mehr zeigen, dass sie den Blick auf die autonom gewordene Kunst nicht aufgeben kann und will", hatte Erzbischof Alois Kothgasser anlässlich der Errichtung des Kardinal-König-Kunstfonds im vergangenen Herbst unterstrichen. Anfang des 21. Jahrhunderts sei ein neuerlicher Brückenschlag notwendig, um den nie ganz abgerissenen Dialog neu zu beleben.

Informationen:

Informationen übern den Kardinal-König-Kunstfond erhalten Sie unter der Telefonnummer 0662 / 659 01 / 563.

(red/KAP)

30.03.2005


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