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- 02.09.10

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"Wir tragen Verantwortung für diese Welt"
© kathbild.at/RupprechtAm 12. August ist der "Internationale Tag der Jugend", der in diesem Jahr unter dem Motto "Nachhaltigkeit" steht. "Wir tragen Verantwortung für diese Welt. Auch zukünftigen Generationen soll es möglich sein, ein gelingendes Leben zu führen", so Matthias Zauner.

Am Mittwoch, 12. August 2009, ist der "Internationale Tag der Jugend", der dieses Jahr unter dem Motto "Nachhaltigkeit" steht. Die Katholische Jugend sensibilisiert Jugendliche für diese Thematik. "Wir tragen Verantwortung für diese Welt. Auch zukünftigen Generationen soll es möglich sein, ein gelingendes Leben zu führen. Das kann nur funktionieren, wenn wir mit den uns anvertrauten Gütern und Ressourcen sorgsam umgehen. Als christliche Jugendorganisation sehen wir es als unsere Aufgabe, Jugendliche zu einem nachhaltigen Lebensstil zu motivieren", erklärt Matthias Zauner, Vorsitzender der Katholischen Jugend Österreich (KJÖ).

"Fair handeln ist wichtig"

© KJÖ
"Die Katholische Jungend unterstützt viele Aktionen im Bereich der Nachhaltigkeit", so Zauner.

Für die Katholische Jugend ist Nachhaltigkeit - in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft - ein Handlungsprinzip. Sie engagiert sich auf diesem Gebiet und versucht Jugendliche durch ein vielfältiges Angebot für dieses Thema zu sensibilisieren. Die KJÖ ist Vorstandsmitglied von Fair Trade Österreich und Trägerorganisation der Clean Clothes Kampagne.

"Das Konzept des fairen Handels unterstützt Menschen in den Entwicklungsländern, damit sie ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und der Armut zu entkommen können. Wir unterstützen und verbreiten den fairen Handel beispielsweise durch eine jährliche Jugendaktion, die Missio und die Katholische Jugend gemeinsam durchführen. Bei der Jugendaktion verkaufen Jugendliche österreichweit einen Monat lang fair gehandelte Produkte", berichtet Matthias Zauner.

Bewusster Umgang mit Ressourcen

© JUNE
Mit dem Jugend-Umwelt-Netzwerk bietet die KJÖ Jugendlichen die Möglichkeit zum Engagement.

"Es ist uns auch wichtig, selbst faire Kleidungsstücke zu verwenden und zu verkaufen. So sind die T-Shirts unseres entwicklungspolitischen Netzwerks 'Enchada' aus Bio-Baumwolle und haben das Fair Cotton Label von Fair Trade", erklärt Zauner. Spannend sei auch das Projekt "Eine runde Sache", das gerade von einem Team von  Ehrenamtlichen entwickelt werde. Bei "Eine runde Sache" gehe es darum, alte und nicht mehr verwendete CDs und DVDs zu sammeln und wieder zu dem Kunststoff Polycarbonat zu recyceln, der wiederum zur CD Herstellung verwendet wird.

Das Jugend-Umwelt-Netzwerk ermöglicht Engagement

Einen Anknüpfungspunkt, sich zu engagieren, bietet die KJÖ Jugendlichen auch mit dem Jugend-Umwelt-Netzwerk (JUNE). "JUNE hat es sich zur Aufgabe gemacht, interessierten Jugendlichen die facettenreichen Begriffe Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Zukunftsfähigkeit näher zu bringen", erklärt Zauner.

Das Jugend-Umwelt-Netzwerk bietet mit dem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ), den Jugend-Umwelt-Tagen und den Jugend-Umwelt-Projekten verschiedene Möglichkeiten zum Engagement an. "Junge Menschen haben ein riesiges Potential Dinge zu verändern. Wir erleben oft, dass Jugendliche große Energien an den Tag legen, wenn man ihnen dazu Möglichkeiten und geeignete Rahmenbedingungen bietet", so Matthias Zauner.

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(ks)

11.08.2009


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