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- 09.02.10

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Symposion über katholische Ostkirchen in Gaming
© ITIKardinal Christoph Schönborn eröffnet hochkarätig besetzte Tagung in der Kartause Gaming über katholische Ostkirchen. Ziel ist die Förderung des Dialogs zwischen der Ost- und Westkirche.

Die Bedeutung der katholischen Ostkirchen für die Weltkirche steht im Mittelpunkt eines internationalen Symposions vom Mittwoch, 4., bis Freitag, 6. März 2009, in der Kartause Gaming in Niederösterreich. An der Tagung nehmen zahlreiche Bischöfe und Theologen aus Ost und West teil. Veranstaltet wird das Symposion vom "Internationalen Theologischen Institut für Studien zu Ehe und Familie" (ITI). Kardinal Christoph Schönborn, Großkanzler des ITI, erhofft sich von der Tagung ein "Zeichen der Hoffnung für einen fruchtbaren Dialog zwischen der Ost- und Westkirche".

Vielfalt der Riten

© ITI
Ein Zeichen der Hoffnung für einen fruchtbaren Dialog zwischen der Ost- und Westkirche erhofft sich Kardinal Schönborn.

Wesentlicher Bestandteil des Symposions sind orthodoxe liturgische Feiern. Wie Kardinal Schönborn in der Einladung zum Symposion betont, leiste das Institut bei der Vermittlung zwischen Ost und West unermüdliche Arbeit, zumal die ITI-Studenten aus vielen Teilen der Welt stammen würden. Rund 50 Prozent der Studenten stammt aus Zentral- und Osteuropa. Mehr als ein Drittel der Studierenden gehöre dem Griechisch-Katholischen Ritus an, aber auch andere östlich-katholische Riten (Chaldäer und Syro-Malabaren) seien am Institut vertreten. "Die Vielfalt der Riten beinhaltet die Chance, die Tradition des anderen kennen und lieben zu lernen, einzutauchen in die Schönheit und in den Reichtum der lebendigen und universalen Kirche", so Kardinal Schönborn.

Zahlreiche Referenten

Zu den Referenten zählen neben Kardinal Schönborn auch Bischof Hlib Lonchyna von der Kurie des Großerzbischofs von Kiew und Halytsch, Bischof Florentin Crihalmeanu von Cluj-Gherla und Bischof Milan Chautur von Kosice. Auch der St. Pöltner Bischof Klaus Küng wird das Wort ergreifen. Weiters referieren der Rektor des Päpstlichen Orientalischen Instituts in Rom, Cyril Vasyl, der Dekan der Fakultät für Geisteswissenschaften an der Ukrainischen Katholischen Universität in Lemberg, Yuri Avvakumov, sowie der Lemberger Kirchenhistoriker Oleh Turij. Vorträge halten der Wiener Ostkirchenexperte Christoph Suttner und der Mailänder Kirchenhistoriker Cesare Alzati.

(red/KAP)

02.03.2009


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