Zurück zur Startseite. Zurück zur Startseite. Zur Webseite von Radio Stephansdom.
- 02.09.10

 RSS, ATOM
 
Benefiz-Suppenessen im Neukloster
© RupprechtDie Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung im Vikariat Unter dem Wienerwald, Maria Roth, konnte am Freitagabend in Wiener Neustadt zahlreiche Gäste beim Fastensuppenessen zugunsten der Aktion Familienfasttag begrüßen.

Zahlreiche Menschen nahmen die Einladung der Katholischen Frauenbewegung im Vikariat-Süd am Freitagabend, 25. Februar 2005, wahr und kamen in den Bernardisaal des Wiener Neustädter Neuklosters. Bevor es zum Essen der köstlichen Suppen, zubereitet vom Küchenteam des Bildungshauses St. Bernhard, ging, wurden die Gäste über die Aktion Familienfasttag und ihre Projekte informiert.

Teilen macht mehr daraus

© Stephanscom.at
"Teilen bedeutet eine Chance geben", so Hauft.

"Fasten ist in unserer heutigen Zeit salonfähig geworden. Fasten bedeutet aber nicht nur für sich selbst, für seine Gesundheit etwas zu tun, sondern zu teilen und den Menschen beizustehen, die in Not sind", betonte Bischofsvikar Pater Amadeus Hörschlager in seiner Rede. Die Menschen in unserem Land mögen diesen Gedanken in den Alltag, in das christliche Leben hineinnehmen und auf die nicht vergessen, die in bitterste Armut leben, so Hörschläger weiter.

Margit Hauft, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs (kfbö), sagte in ihren Grußworten: "Teilen heißt nicht gönnerhaftes Beteilen. Teilen bedeutet hinhören, eine Chance geben, eine Chance auf wachsendes Selbstbewusstsein. Frauen in den Ländern des Südens sollen sich bewusst werden, dass sie auch Rechte haben, zum Beispiel Recht auf Bildung." Diese Frauen würden durch die Projekte der Katholischen Frauenbewegung motiviert, sich zu vernetzen, und würden hingeführt zu besseren Lebensbedingungen.

Aktion Familienfasttag

Im Mittelpunkt der Aktion Familienfasttag stehen Bildungsprogramme sowie einkommenssichernde Projekte, um eine nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation der Frauen und ihrer Familien zu erreichen. Seit dem Beginn der Aktion im Jahr 1958 konnten Projekte im Ausmaß von mehr als 70 Millionen Euro verwirklicht werden.

2005 unterstützt die Katholische Frauenbewegung im Besonderen Projekte in Nepal, Indien, Sri Lanka und Nicaragua:
Im nepalesischen Arun Valley, wo 75 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze leben, Analphabetenrate sowie Mütter- und Kindersterblichkeit Rekordwerte erzielen, soll durch den Aufbau von Selbsthilfegruppen das Bewusstsein der Frauen für Gesundheitsvorsorge gestärkt, Zugang zu einem Nebenerwerbseinkommen ermöglicht und damit die Lebenssituation der ganzen Familie verbessert werden. In Indien werden Frauengruppen gebildet, in denen Frauen Bildung, Selbstbewusstsein, Fähigkeiten zur Problemlösung erlangen, gemeinsam sparen und einander Kredit für Kleinstunternehmen gewähren. In Sri Lanka unterstützt die Katholische Frauenbewegung die Vernetzung und Bildung von Fabriksarbeiterinnen, damit diese gemeinsam ihnen zustehende Rechte durchsetzen können und gerechte Löhne bekommen. Bäuerinnen in Nicaragua erhalten mit Unterstützung der "Aktion Familienfasttag" eine Fortbildung, damit sie neu gegründete landwirtschaftliche Betriebe erfolgreich führen können.

Spenden können an das PSK-Konto 1,250.000 überwiesen werden. Erlagscheine liegen in allen Postämtern auf. Gespendet kann auch per Internet unter www.meinespende.at werden.

Weitere Artikel:

Suppe essen, Schnitzel zahlen

"Teilen macht mehr daraus"

18. Februar 2005 - Familienfasttag

(ml)

27.02.2005


Druckansicht


Zurück

 
Schwerpunkte
Thema Missbrauch
Kultursommer
Sommergespräche
Neuerscheinungen
Aktuelle Tipps
Schöpfung und Evolution


 


Die Erzdiözese - Service - Glaube & Leben - Pfarren - Termine - Suche/Sitemap - Gottesdienstsuche

Katholische Kirche Wien - Erzdiözese Wien - Erzbistum Wien
Optimiert ab MS IE 5.X und NS 7.X mit 1024x768 Pixel