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- 02.09.10

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Prominenten-Suppenessen in Wiener Neustädter Militärakademie
© Stephanscom.atDer Einladung der Katholischen Frauenbewegung im Vikariat Süd zum Fastensuppenessen folgten Staatssekretär Alfred Finz, Bischofsvikar Pater Amadeus Hörschläger, Abt Pater Gregor Henckel-Donnersmarck sowie die Präsidentin der Katholischen Aktion Wien Christa Buzzi.

Die Katholische Frauenbewegung (KFB) im Vikariat Unter dem Wienerwald lud am Donnerstag, 11. März, abends zum Suppenessen zugunsten der Aktion" Familienfasttag" ein. In den Festräumen der Militärakademie in Wiener Neustadt ließen sich unter anderem KFB-Vorsitzende Margit Hauft, KFB-Vikariatsleiterin Maria Roth, "Hausherr" Militärakademiekommandant Norbert Sinn, Staatssekretär Alfred Finz, Bischofsvikar Pater Amadeus Hörschläger, der Heiligenkreuzer Abt Pater Gregor Henckel-Donnersmarck, die Präsidentin der Katholischen Aktion Wien Christa Buzzi, Militärgeneralvikar Rudolf Schütz und Propstpfarrer Wilhelm Müller die Suppe gut schmecken.

Teilen als Zeichen gelebter Solidarität

© Rupprecht
Die Vision ist ein gutes Leben für alle.

"Die Vision der Aktion Familienfasttag ist 'ein gutes Leben für alle'", betonte Margit Hauft, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, in ihrer Eröffnungsansprache des Abends. Das Teilen geschehe aus einer solidarischen Haltung heraus. Es handle sich dabei nicht um ein gönnerhaftes Verteilen, sondern um Hilfe mit Respekt vor den Bedürfnissen der Menschen, mit denen man sich auf  "gleiche Augenhöhe" stelle. Im Mittelpunkt der Arbeit der Katholischen Frauenbewegung stehe die Solidarität mit anderen Frauen: "Die Katholische Frauenbewegung ist eine Gemeinschaft von Frauen, die einander auf dem Weg der Persönlichkeitsentfaltung begleiten und sich gegenseitig ermutigen, festgelegte Rollenbilder zu überwinden, sowie neue Wege zu gehen."

Die Aktion Familienfasttag 2004 unterstützt den Aufbau von Selbsthilfegruppen für Dalit-Frauen. Diese kastenlosen, auf der untersten Ebene der Gesellschaft lebenden, Frauen sollen ermächtigt werden, ihre wirtschaftliche, kulturelle und politische Diskriminierung zu überwinden. Konkret werden etwa auf den Philippinen Gesundheits- und Bewusstseinsbildungsprogramme für Prostituierte finanziert, um den Frauen Alternativen zu erschließen. In Kolumbien sollen Bildungsprogramme vertriebene Frauen zum Aufbau einer neuen Existenzgrundlage befähigen.

Teilen als Verzicht für benachteiligte Menschen

© Stephanscom.at
Teilen hat Tradition im Vikariat Süd.

Fasten werde in unserer Zeit oft falsch verstanden. Das Ziel sei nicht Schönheitsidealen nachzujagen, erklärte Bischofsvikar Pater Amadeus Hörschläger. Der Sinn des traditionellen Fastens gehe so verloren. Der eigentliche Gedanken des Fastens bestünde darin, anderen zu dienen, so Hörschläger. Fasten bedeute "ein Teilen, ein Verzichten für jene, die ihr ganzes Leben auf etwas verzichten müssen." Die Aktion Familienfasttag helfe Menschen, die in Not sind und nicht teilen können, betonte der Bischofsvikar.

"Teilen hat im Vikariat Unter dem Wienerwald eine schöne Tradition", so Pater Amadeus Hörschläger weiter. Der vor zehn Jahren verstorbene Weihbischof Florian Kuntner habe "den Gedanken des Teilens stets wach gehalten". Er war unter anderem Mitbegründer des Arbeitskreises "Weltkirche", einer Gruppe engagierter Christen im Vikariat Süd, die den Gedanken von "Weltkirche" durch gelebte Solidarität mit Menschen in der sogenannten "Dritten Welt" verwirklichen wollen.

Aktion "Familienfasttag"

Spenden können an das PSK-Konto Nr. 1,250.000 überwiesen werden.
Erlagscheine liegen in allen Postämtern auf.
Spende per Internet unter www.meinespende.at.

(ml)

12.03.2004


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