Zurück zur Startseite. Zurück zur Startseite. Zur Webseite von Radio Stephansdom.
- 02.09.10

 RSS, ATOM
 
"Österreichisches Familiennetzwerk" in Wien gegründet
© FamiliennetzwerkDas neu gegründete "Österreichische Familiennetzwerk" will eine überparteiliche und überkonfessionelle Lobby für Anliegen der Familie sein. Der Steuerexperte Herbert Kofler fordert endlich eine steuerliche Entlastung der Familien.

Mit einem feierlichen Gründungsakt und der Unterzeichnung einer Grundlagencharta wurde am Dienstag, 13. Mai 2008, in Wien das "Österreichische Familiennetzwerk" ins Leben gerufen. Das sich als überparteilich und überkonfessionell verstehende Netzwerk will gesellschaftliche, politische sowie kirchliche Organisationen zusammenführen, die im Bereich der Familienpolitik und der Lobbyarbeit für die Anliegen der Familien in Österreich tätig sind. Koordiniert wird das Netzwerk vom Leiter des Instituts für Ehe und Familie (IEF), Günter Danhel.

Politische Lobby für Familien

© Rupprecht@kathbild.at
Günter Danhel steht dem neuen Netzwerk für Familien vor.

Wie Astrid Kugler-Lang betont, will das Netzwerk eine "politische Lobby" bilden, indem es "dazu einlädt und motiviert, Themenführerschaft Rund um die Fragen der Familie zu übernehmen und diese Themen auch öffentlich und politisch zu kommunizieren". Es gebe zwar bereits eine Vielzahl von Initiativen und Bewegungen, die sich der Familienanliegen annehmen, jedoch bislang noch keine übergreifende Plattform, die "Anhängerschaft auch umfassend und in aller gebotenen Breite sichtbar werden lässt", so Kugler-Lang.

Bislang stellt das Netzwerk einen lockeren Verband von Unterzeichnern und Unterstützern dar, die sich durch ihre Unterschrift auf eine gemeinsame Grundlagencharta verpflichten, in der ein umfassendes Bekenntnis zum Wert und zum notwendigen Schutz der Familie formuliert ist. Laut Kugler-Lang wird das Netzwerk in Form verschiedener Arbeits- und "Perspektivengruppen" in einem weiteren Schritt konkrete politische Forderungen ausarbeiten und ein deutlicheres Profil erarbeiten.

Steuerliche Entlastung von Familien gefordert

Unterzeichnet wurde die Grundlagencharta bereits von über 30 überparteilichen und überkonfessionellen Organisationen und zahlreichen Persönlichkeiten und Institutionen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Medien und Kirchen.

Im Rahmen des Gründungsaktes referierte außerdem der Leiter der Abteilung für Betriebliches Finanz- und Steuerwesen des Instituts für Finanzmanagement der Universität Klagenfurt, Herbert Kofler, über "Steuerliche Gerechtigkeit für Familien". Dabei plädierte Kofler nachdrücklich für eine steuerliche Entlastung der Familien im Rahmen der kommenden Steuerreform. Konkret schlug Kofler dabei das Modell eines "steuerfreien Existenzminimums" vor, in das auch spezifische familiäre finanzielle Belastungen eingerechnet werden sollen.

Website präsentiert

Mit dem Gründungsakt wurde zugleich auch die offizielle Website des Netzwerkes, "www.familiennetzwerk.at", freigeschaltet und der Öffentlichkeit präsentiert. Die Website enthält aktuelle Informationen zu familienpolitischen Themen, die Grundlagencharta sowie eine Liste der bereits aktiven Unterstützer des Netzwerks.

(red)

14.05.2008


Druckansicht


Zurück

 
Schwerpunkte
Thema Missbrauch
Kultursommer
Sommergespräche
Neuerscheinungen
Aktuelle Tipps
Kirchenjahr


 


Die Erzdiözese - Service - Glaube & Leben - Pfarren - Termine - Suche/Sitemap - Gottesdienstsuche

Katholische Kirche Wien - Erzdiözese Wien - Erzbistum Wien
Optimiert ab MS IE 5.X und NS 7.X mit 1024x768 Pixel