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- 21.03.10

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"Mariazell hat eine besondere Leuchtkraft"
© Rupprecht@kathbild.atBei der Dankesmesse zum Abschluss der Restaurierungsarbeiten an der Basilika Mariazell betonte Kardinal Schönborn am Freitag, 1. Juni, die "Leuchtkraft" des steirischen Marienheiligtums. Vor dem Gottesdienst wurden eine Sonderbriefmarke und eine Silbermünze vorgestellt.

Mit einem Festgottesdienst, einer "Dankmesse für die Spender", wurde am Freitag, 1. Juni 2007, in Mariazell der Abschluss der Renovierungsarbeiten der Basilika gefeiert. Kardinal Christoph Schönborn hob in seiner Predigt die "Leuchtkraft" Mariazells hervor, wo so viele Menschen ein "Heimatrecht der Seele" gefunden hätten. Kein Opfer sei zuviel, "damit dieser Ort leuchtet und die Menschen Gott verherrlichen, wenn sie dieses Licht sehen", so der Kardinal wörtlich in der, bis auf den letzten Platz gefüllten, Basilika. Die Menschen würden mit allen Sorgen und Nöten zur Gottesmutter kommen, sie weise den Weg zur "Strahlkraft des Kreuzes", betonte der Wiener Erzbischof.

"Mariazell die Treue halten"

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Vor dem Dankesgottesdienst wurde eine Sonderbriefmarke und eine Silbermünze anlässlich des 850 Jahrjubiläums präsentiert.

Abt Otto Strohmaier von St. Lambrecht, dem Mutterkloster von Mariazell, bestätigte diese Leuchtkraft von Mariazell und betonte, dass die Basilika nicht nur renoviert worden sei, sondern dass dabei auch viel Neues entstanden sei. In besonderer Form dankten Kardinal Schönborn und Abt Strohmaier für die geglückte Renovierung der Basilika dem Superior von Mariazell, Pater Karl Schauer, Christian Konrad, dem Vorsitzenden des Kuratoriums "Mariazell braucht Ihre Hilfe" und Karl Majcen, dem Obmann des "Vereins der Freunde von Mariazell".

Konrad erklärte, dass im Laufe der vergangenen Jahre nicht nur die Renovierung des Gotteshauses geglückt sei, sondern zugleich auch die Botschaft von Mariazell und das Wallfahrtswesen vielen Menschen wieder näher gebracht werden konnte. Majcen rief alle Mitfeiernden auf, auch nach der geglückten Fertigstellung der Renovierung Mariazell die Treue zu halten.

"Jetzt steht der Papstbesuch im Zentrum"

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Die Renovierungs- arbeiten in Mariazell sind nun abgeschlossen.

Pater Schauer schließlich sprach von einer großen Familie, die alle Spender, große und kleine, umschließt. Allen wolle er danken. "Eine Familie steht auch gerne zusammen und weiß sich füreinander verantwortlich", so Schauer. Die Renovierungsarbeiten seien zwar so gut wie abgeschlossen, jetzt gehe es um die Vorbereitungen für den Besuch von Papst Benedikt XVI. am 8. September.

Briefmarke und Silbermünze

Im Vorfeld des Festgottesdienstes wurde vom Vorsitzenden der Post AG, Erich Haas, und dem Generaldirektor der Münze Österreich, Dietmar Spranz, die neue Mariazell-Briefmarke und die fünf Euro-Silbermünze präsentiert. Haar und Spranz wiesen darauf hin, dass kein anderes Motiv so oft auf Briefmarken oder Münzen zu sehen sei wie Mariazell. Abt Strohmaier erklärte, dass die Botschaft von Mariazell auch durch diese Münzen und Briefmarken die Herzen vieler Menschen erreichen werde.

Die neue Silbermünze in neuneckiger Form zeigt die Hauptfassade der Basilika. Sie ist seit 9. Mai im Umlauf und kann sowohl als einfaches Zahlungsmittel als auch als Sammlerobjekt verwendet werden. Mit 1. Juni wird nun auch die neue Sonderbriefmarke "850 Jahre Mariazell" aufgelegt, die sich am Logo des Papstbesuchs orientiert.

Eine diskrete Glaubensbotschaft

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"Briefmarken sind auch diskrete Glaubensbotschaften, die vielen Menschen Freude und Hoffnung bereiten", so Kardinal Schönborn.

Kardinal Christoph Schönborn sagte im Gespräch mit "Kathpress", dass die vielen verschiedenen Mariazell-Briefmarken der vergangenen Jahre und Jahrzehnte deutlich machten, wie wichtig der steirische Wallfahrtsort für die religiöse und kulturelle Identität Österreichs sei. "Briefmarken sind auch diskrete Glaubensbotschaften, die vielen Menschen Freude und Hoffnung bereiten", so der Kardinal wörtlich.

Die präsentierte Sondermarke unterscheide sich von bisherigen Marken durch ihre farbenfrohe und jugendliche Art und das sei auch ein Zeichen dafür, dass Mariazell immer ein lebendiger Ort des Glaubens sei, "der Menschen aus allen Schichten und Generationen anzieht".

Im Zusammenhang mit der neuen 5-Euro-Gedenkmünze wies der Kardinal darauf hin, dass diese nun als offizielles Zahlungsmittel innerhalb der europäischen Union in Umlauf gebracht wurde und dies zu Recht. Schließlich sei Mariazell eine europäische Adresse, "ein Ort, an dem viele Völker Heimatrecht haben und wo erfahrbar wird, wie auch europäische Einheit in Vielfalt lebbar ist". Er sehe in der neuen Münze vor allem auch eine Referenz an die vielen sogenannten "Kleinspender", die über Jahre hinweg treu für die Basilika gespendet haben, und so einen wesentlichen Beitrag zur Schönheit der Basilika geleistet hätten, sagte Kardinal Schönborn.

Weitere Informationen:

Mariazell wird bis 2007 fertig

Warum die Menschen nach Mariazell pilgern


Mehr zu Mariazell 2007 auf Stephanscom.at

(red/KAP)

01.06.2007


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