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- 02.09.10

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"Das Gebet wieder entdecken"
© Rupprecht@kathbild.atEine praktische Einführung in das Gebet bietet das Wiener Dominikanerkonvent ab Februar mit der Abendreihe "Beten lernen". "Das Gebet, die Zwiesprache mit Gott, ist der absolute Grundstein des Christseins", betont Frater Florian Moscher.

Beten ist das Atmen der Seele. Unter diesem Motto starten die Wiener Dominikaner am Dienstagabend, 6. Februar 2007, mit ihrem neuen spirituellen Angebot "Beten lernen". "Die Teilnehmer erwartet eine praxisorientierte Einführung in die verschiedenen Gebetsarten", erklärt Dominikanerfrater Thomas Gabriel Brogl im Gespräch mit Radio Stephansdom das Programm der neuen Abendveranstaltungsreihe im Wiener Dominikanerkonvent. "Der Kurs 'Beten lernen' soll einfach eine Hilfe sein, das Gebet, das in uns ohnehin schon ruht - wie die geistlichen Meister sagen -  wieder zu entdecken und einfach noch mehr zu pflegen", betont Frater Thomas.

Keine Vorkenntnisse nötig

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"Man kann das Gebet wieder oder einfach neu kennen lernen", so Frater Florian Moscher.

Sein Mitbruder Frater Florian Moscher betont, dass für die Teilnahme am Kurs "Beten lernen" keine Vorkenntnisse nötig seien. Die einzelnen Abende sind voneinander unabhängig, am Gebet interessierte Menschen können jederzeit ohne Voranmeldung einsteigen. "Man kann  ganz einfach kommen, auch wenn man möglicherweise Schwierigkeiten mit den Gebet hat, lange nicht mehr gebetet hat, das Gebet wieder kennen lernen oder einfach neu kennen lernen möchte. Eingeladen sind im Grunde genommen alle, von allen Altersstufen, einfach sich dem Gebet, sich Gott anzunähern", so Frater Florian.

In jeweils einer knappen Stunde werden mit dem Angebot "Beten lernen" wöchentlich von Februar bis Juni  die verschiedenen Gebetsarten vorgestellt. Die Palette reicht vom Bitt- und Klagegebet, über das Dank- und Lobpreisgebet bis hin zum Tanz als Gebet. Zu Beginn der Fastenzeit steht an einem Abend die Kreuzwegandacht im Mittelpunkt. Im Rosenkranzmonat Mai wird das Augenmerk auf die Geheimnisse des Rosenkranzes gelegt.

"Glückliches Leben nur mit Gott gemeinsam"

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Frater Thomas Brogl: "Die Beziehung zu Gott bereichert das Leben".

Neben dem angebotenen Programm wird aber natürlich auch Zeit für Fragen und Diskussion bleiben, betont Frater Florian Moscher, der davon überzeugt ist, dass die Zwiesprache mit Gott der absolute Grundstein des Mönchseins, wenn nicht überhaupt des Christseins ist: "Darauf gründet sich die Freundschaft mit Christus, da hat sie ihren Anfang. Da kann ich dem Herrn nachfolgen, da kann ich seinen Willen suchen. Das führt mich letztendlich auch zu einem glücklichen Leben, von dem ich glaube, dass es ewig währt, aber eben nur mit Gott gemeinsam."

Und Frater Thomas Brogl ergänzt: "Im Endeffekt ist das Gebet die Quelle in der Tiefe, die Quelle, die jeder von uns in sich trägt und die wahnsinnig wichtig ist, damit wir ein gutes Leben in Freude leben können. Es ist einfach schön, wenn man merkt, dass das ganze Leben zum Gebet werden kann, dass das ganze Leben aus der Beziehung zu Gott herauswachsen kann und dass dies das Leben unglaublich bereichert." Für verschiedene Situationen, für verschiedene Anlässe gebe es einfach verschiedene Gebetsarten, die einem helfen würden, in die Beziehung mit Gott einzutreten und immer mehr von diesem Feuer entzündet zu werden, das Gott selber sei, so Frater Thomas.

Der erste Abend mit dem Titel "Beten. Eine Einführung" findet am Dienstag, 6. Februar 2007, um 19.30 Uhr im Petrus-Hutner-Saal des Dominikanerkonvents in der Postgasse 4 im ersten Wiener Gemeindebezirk statt.
Alle weiteren Termine finden Sie im Folder "Beten lernen".

(ml)

05.02.2007


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