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- 10.03.10

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Die Wiener Stadthalle wird wieder zum Dom
© Rosenkranz SühnekreuzzugAm Samstag, 9. und Sonntag, 10. September 2006, wird die Wiener Stadthalle statt von lauten Pop-Klängen vom ebenso lauten Beten des Rosenkranzes erfüllt werden, der "Rosenkranz-Sühnekreuzzug - Gebetsgemeinschaft für Kirche und Welt" lädt zur Maria-Namen-Feier.

Es soll ein besonderes Maria-Namen-Fest werden, denn vor 60 Jahren hatte Pater Petrus Pavlicek in Mariazell die Idee zur Gründung des "Rosenkranz-Sühnekreuzzug - Gebetsgemeinschaft für Kirche und Welt". "Tut, was ich Euch sage, und Ihr werdet Frieden haben", war die Eingebung der Gottesmutter, die unmittelbar nach Kriegsende und zur Zeiten der Besatzung Österreichs nach vielen Gebeten letztlich zur Freiheit führte. Heuer wird bei dieser größten religiösen Feier Österreichs um den Frieden im Nahen Osten gebetet.

Bedeutung Mariens für die Gläubigen

© Rupprecht@kathbild.at
Die Stadthalle ist jedes Jahr bis auf den letzten Platz gefüllt.

Am Samstag, 9. und Sonntag, 10. September 2006, werden tausende Menschen in der Stadthalle die Gottesmutter anrufen, um durch sie die Bedeutung Christi näher zu erfassen. "Heuer wurden wir im Speziellen um unser Gebet für den Frieden im Nahen Osten gebeten und für den Schutz des menschlichen Lebens von seinem Beginn bis zu seinem natürlichen Ende", erklärt der Franziskaner Pater Benno Mikocki, der Leiter des "Rosenkranz-Sühnekreuzzugs - Gebetsgemeinschaft für Kirche und Welt".

Grenzenüberschreitendes Beten

©
Pater Benno hofft auch heuer auf zahlreiche Teilnahme.

Jedes Jahr füllen Tausende Gläubige aus Österreich und den Nachbarländern die Stadthalle bis zum letzten Platz. Auch heuer hofft Pater Benno auf regen Andrang, "obwohl wir mit dem Papstbesuch in Bayern und dem Bischofsjubiläum von Bischof Kapellari eine starke Konkurrenz haben, soweit man im katholischen Bereich von Konkurrenz sprechen möchte". Am Samstag wird Kardinal Christoph Schönborn dem Gottesdienst vorstehen, Pater Jean-Rodolphe Kars aus Frankreich - ein ehemals ungläubiger Konzertpianist - wird seinen Weg zu Christus erzählen. Am Sonntag feiert Bischof Joseph Werth aus Nowosibirsk mit den Gläubigen Heilige Messe; Weihbischof Franz Scharl wird einen Einblick in seinen "Langen Weg zur Kirche" geben.

Die musikalische Gestaltung übernimmt das Ars Musica Jugendensemble unter Friedrich Lessky, der auch Orgel spielen wird. Die Gesamtleitung hat Thomas Dolezal.

An beiden Tagen wird die Stadthalle am Vogelweidplatz 14 im 15. Wiener Gemeindebezirk bei freiem Eintritt um 14.00 Uhr geöffnet, jeweils um 16.00 Uhr beginnen die Feiern.

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(red)

07.09.2006


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